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Simon Ammann weiterhin der Leader im Team

Die Skispringer starten am Wochenende in Wisla in Polen in die neue Weltcup-Saison. Die Schweizer Hoffnungen auf einen erfolgreichen Auftakt ruhen primär auf Killian Peier.
Auch Gregor Deschwanden - hier beim Sommer-Grand-Prix in Einsiedeln - will in der neuen Saison hoch hinaus. (Bild: KEYSTONE/THOMAS HODEL)
Auch er ist zum Weltcup-Auftakt mit dabei: Andreas Schuler (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Killian Peier - zuletzt der beste Schweizer (Bild: KEYSTONE/THOMAS HODEL)
Kamil Stoch aus Polen - der Überflieger der Skisprung-Szene startet am Wochenende in seiner Heimat zur neuen Saison (Bild: KEYSTONE/EPA/ANTONIO BAT)
Simon Ammann - weiterhin sind im Schweizer Team alle Augen vorab auf ihn gerichtet (Bild: KEYSTONE/SIGGI BUCHER)
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Simon Ammann weiterhin der Leader im Team

(sda)

Killian Peier hinterliess in den vergangenen Monaten teamintern den besten Eindruck und untermauerte dies zuletzt mit dem Gewinn der Goldmedaille an den Schweizer Meisterschaften. Trotz Peiers Hoch richten die Sportbegeisterten die Augen immer noch auf Simon Ammann, er ist weiterhin der Teamleader.

Der Toggenburger steigt in seine bereits 22. Weltcupsaison. Mit dem Wechsel zur Skimarke Slatnar, der Aufnahme eines Assessment-Jahres an der Universität St. Gallen (HSG) sowie der Spezialbetreuung durch Roger Kamber schlug der Routinier nochmals neue Wege ein. Zudem kehrte mit Gerhard Hofer, dem Servicetechniker aus Österreich, ein langjähriger Begleiter Ammanns im Weltcup, zum Schweizer Skisprung-Team zurück.

Im Sommer-Grand-Prix zerriss Ammann keine grossen Stricke. Der 37-Jährige tauchte nie in den Top 15 auf. Von einer ganz anderen Seite zeigte sich Killian Peier. Der Waadtländer belegte unter anderem dank einem 2. Rang in Hinzenbach und einem 3. Platz in Hinterzarten in der Sommerserie den 6. Schlussrang. Peier hatte vergangene Saison die Olympischen Spiele mangels Leistung verpasst. Nun gilt es, in diesem Winter gleich Fuss zu fassen.

In Wisla steht am Samstag ein Team-Springen (mit Peier, Ammann, Gregor Deschwanden und Andreas Schuler) im Programm, am Sonntag folgt der Einzel-Wettkampf. Für die Qualifikation am Freitag erhält wie bereits in der vergangenen Saison keiner einen Freipass - auch die Top Ten nicht. Alle haben anzutreten und müssen sich für das Feld der besten 50 qualifizieren.

Neu mit Sensor

Die Wettkampf-Vorschriften im Skispringen unterliegen stetigen Anpassungen. Eine Regeländerung - die Springer werden nun ohne Sprungstiefel gewogen - führt dazu, dass sie entweder Gewicht zulegen oder kürzere Ski verwenden müssen, um die Body-Mass-Index-Vorgabe zu erfüllen. Die Tendenz ging allgemein zu kürzeren Ski. Zudem tragen nun sämtliche Athleten einen Sensor an der Bindung, der eine Unmenge an Daten liefert. Trainer, Funktionäre und Sportler gewinnen daraus wichtige Erkenntnisse. Der Fernsehzuschauer wird aber nicht mit zu vielen Daten bombardiert. Für ihn werden lediglich die Geschwindigkeit beim Absprung, nach 20 Metern Flug und bei der Landung sichtbar gemacht.

Die Weltmeisterschaften in Seefeld ab Mitte Februar bilden den Höhepunkt im gedrängten Wettkampf-Kalender. Die Skispringer heben an den Titelkämpfen in zwei verschiedenen Destinationen ab. Die Medaillengewinner von der Grossschanze werden in Innsbruck erkoren, für den kleinen Bakken reichen die Dimensionen der Anlage in Seefeld.

Vergangenen Winter dominierte Kamil Stoch das Geschehen auf den Schanzen. Seine drei Highlights: Olympia-Gold, Sieg im Gesamtweltcup und der Grand Slam mit vier Tages-Triumphen an der Vierschanzentournee. Selbstredend erwarten die Skisprung-verrückten Polen beim Heimspiel in Wisla gleich weitere Erfolge. «Ich verspüre deswegen keinen Druck», sagte Stoch vor einem Monat vor Sportjournalisten am Forum Nordicum. «Ich muss niemanden mehr beweisen, dass ich es kann. Wir haben die besten Fans in der Welt und es wird Spass machen.»

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