Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Silber und Bronze für Hubmann und Howald

Die Schweizer Equipe äufnet an den Weltmeisterschaften in Lettland ihr Medaillenkonto weiter. Daniel Hubmann und Florian Howald gewinnen in der Mitteldistanz die Silber- und die Bronzemedaille.
Daniel Hubmann kämpft sich durch unwegsames Gelände (Bild: KEYSTONE/ORIENTEERING WORLD CUP FINAL/REMY STEINEGGER)

Daniel Hubmann kämpft sich durch unwegsames Gelände (Bild: KEYSTONE/ORIENTEERING WORLD CUP FINAL/REMY STEINEGGER)

(sda)

Daniel Hubmann war mit Silber und seiner insgesamt 26. WM-Medaille nur halbwegs zufrieden. Für den Thurgauer wäre wie am Samstag im Sprint Gold möglich gewesen. Dem Routinier unterlief gleich auf dem Weg zum ersten Posten ein zeitraubender Fehler. Der Rückstand auf Florian Howald betrug bei der ersten Marke eine Minute. Von Zwischenrang 20 startete der 35-Jährige die Aufholjagd und kam noch bis auf sechs Sekunden an den Sieger Eskil Kinneberg aus Norwegen heran.

Howald hingegen, der mit 14 Sekunden Rückstand seine erste WM-Medaille in einer Einzeldisziplin gewann, war überglücklich. «Ich weiss nicht, ob noch mehr möglich gewesen wäre. Ein toller Lauf», sagte der 27-jährige Oberaargauer. Howald hielt um sieben Sekunden seinen Team-Kollegen Matthias Kyburz, den Weltmeister 2016 in der betreffend Orientierung schwierigsten Disziplin, in Schach.

Der 26-jährige Kinneberg, in den vergangenen Jahren bereits ein fixer Wert in Norwegens Staffeln, lief in der Elite-Kategorie zu seiner ersten Medaille an Welt- oder Europameisterschaften als Solist. Sein Kollege und Mitfavorit Olav Lundanes hatte nach Rennhälfte noch in Front gelegen, ehe ihn eine Suchaktion in den 6. Rang zurückwarf. Fabian Hertner, vor Jahresfrist WM-Zweiter, musste sich mit Platz 38 begnügen.

Nach drei Wettkampftagen hat die Schweizer Mannschaft die interne Vorgabe von sechs Medaillen bereits erfüllt. Noch folgen vier Wettkämpfe - zwei Staffeln und die Langdistanz der Frauen und Männer.

Fünf Sekunden fehlten

Sabine Hauswirth verpasste das Podest nur knapp. Der Bernerin fehlten als Viertklassierte bloss fünf Sekunden zum Podest. Als Siegerin liess sich die mit einem Schweizer verheiratete und im Aargau lebende Russin Natalia Gemperle feiern. Sie distanzierte die Finnin Marika Teini um anderthalb und die Französin Isia Basset um knapp zwei Minuten. Julia Jakob-Gross (15.) und Sarina Jenzer (27.) überzeugten nicht.

«Klar nervt es, wegen fünf Sekunden eine Medaille zu verpassen. Andererseits bin ich mit meinem Lauf sehr zufrieden», sagte Hauswirth. «Ich habe mein erstes WM-Diplom gewonnen, das ist ein weiterer Schritt hin zu Spitze.»

Die Favoritin Tove Alexandersson aus Schweden wurde mit grossem Rückstand disqualifiziert. Sie hatte nach einer Suchaktion den Faden völlig verloren und auch noch einen Posten ausgelassen. Judith Wyder verzichtete auf einen Start über die Mitteldistanz.

Der Parcours in der Nähe von Sigulda forderte den Aktiven alles ab. Dichtes Grün, viele umgestürzte Bäume, starkes Gefälle an den Ufern des Flusses Gauja sowie heftige Regengüsse bei schwülem Wetter erschwerten die Aufgabe.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.