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Slalom von Zagreb: Wendy Holdener wird Dritte – Mikaela Shiffrin gewinnt

Mikaela Shiffrin dominiert im Slalom wie eh und je. Die Amerikanerin hält in ihrer Paradedisziplin zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn bei sieben Siegen in Folge. In Zagreb verwies sie abermals Petra Vlhova und Wendy Holdener auf die weiteren Podestplätze.
Mikaela Shiffrin, Mitte, Petra Vlhova, links, und Wendy Holdener in Zagreb. (Bild: AP Photo/Giovanni Auletta)

Mikaela Shiffrin, Mitte, Petra Vlhova, links, und Wendy Holdener in Zagreb. (Bild: AP Photo/Giovanni Auletta)

(sda)

Über den Dächern von Zagreb, wo sie mit ihrem vierten Triumph zur Rekordgewinnerin Marlies Schild aufschloss, zementierte Shiffrin ihren Status als Slalom-Dominatorin auf eindrückliche Art. Die 23-Jährige setzte sich bereits im ersten Lauf um mindestens eine Sekunde von ihren Konkurrentinnen ab und distanzierte die zweitplatzierte Slowakin Vlhova nach einem kontrollierten zweiten Lauf schliesslich um 1,25 Sekunden.

«Ich fühlte mich richtig gut und fuhr aggressiv», befand Shiffrin, die sich der Slalom-Rekordmarke von Ingemar Stenmark (40 Weltcupsiege) mit grossen Schritten annähert. In ihrer Paradedisziplin ist die Ausnahmekönnerin aus Colorado seit fast einem Jahr ungeschlagen. Insgesamt weist sie nun 37 Slalom- und 52 Weltcupsiege vor. Auch die Bestmarke von 2414 Punkten im Gesamtweltcup in einer Saison von Tina Maze ist nicht ausser Reichweite. Nach 17 von 38 Rennen hält Shiffrin bei 1214 Punkten.

Holdener zufriedene Dritte

Wendy Holdener feiert ihren dritten Platz. (Bild: AP Photo/Giovanni Auletta)

Wendy Holdener feiert ihren dritten Platz. (Bild: AP Photo/Giovanni Auletta)

Wendy Holdener hatte im Vergleich mit Shiffrin einmal mehr das Nachsehen. Dank gutem ersten und solidem zweiten Lauf schaffte sie es aber zum vierten Mal in diesem Winter als Dritte auf das Podest. Zu Shiffrin fehlten ihr 1,75 Sekunden, auf Vlhova, die nach dem ersten Lauf noch knapp hinter ihr klassiert war, büsste sie eine halbe Sekunde ein. Diese handelte sie sich primär im Schlussteil des zweiten Durchgangs ein. «Da war ich wohl zu wenig locker und wollte es zu gut machen», so Holdener.

Das Warten auf den ersten Slalomsieg geht zwar weiter, dennoch freute sich Holdener über ihren 28. Podestplatz im Weltcup. «Es gab sehr viel Gutes heute», erklärte sie nach dem vierten 3. Rang innerhalb eines Monats. «Nachdem mir zu Beginn des Winters die Lockerheit gefehlt hat, läuft es mir immer besser. Mittlerweile tue ich mich vor den Rennen leichter. Es gelingt mir, mich auf das Wesentliche zu fokussieren.» Dass die viertplatzierte Frida Hansdotter erst 1,22 Sekunden hinter ihr folgte und Christina Geiger als Fünfte 1,76 Sekunden langsamer als Holdener war, verdeutlicht die starke Leistung der Schwyzerin, die zwar leicht erkältet ist, sich ansonsten aber einer exzellenten körperlichen Verfassung erfreut.

Mit Startnummer 1 hatte sich Holdener im ersten Durchgang mit der zweitbesten Laufzeit in Position für ein Top-Ergebnis gebracht. Bei Halbzeit hatte ihre Reserve auf Platz 4 eine knappe Sekunde betragen. Der Rückstand auf Shiffrin war mit 1,15 Sekunden gleichwohl zu gross, um mit dem Sieg zu liebäugeln. Bereits am nächsten Dienstag bietet sich im Slalom von Flachau die nächste Gelegenheit.

Gisin meldet sich mit Platz 7 zurück

Gut hielt sich neben Holdener auch Michelle Gisin. Die Engelbergerin, die nach dem schweren Sturz ihres Bruders Marc Gisin in Bormio auf die Slaloms von Courchevel und Semmering verzichtet hatte, meldete sich nach der kurzen Auszeit mit einem 7. Platz zurück. Sie lag damit nur unwesentlich hinter ihrem besten Slalom-Resultat, dem 5. Platz von Killington vor sechs Wochen. Elena Stoffel, die dritte Schweizerin im zweiten Lauf, egalisierte als 18. ihr Weltcup-Bestergebnis. Charlotte Chable, Aline Danioth und Carole Bissig schafften es nicht unter die ersten 30.

Darin ist Mikaela Shiffrin inzwischen sicher auch allmählich Profi. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Darin ist Mikaela Shiffrin inzwischen sicher auch allmählich Profi. (AP Photo/Giovanni Auletta)

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