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Seriensieger Stoch gegen Aufsteiger Kobayashi

Vorjahres-Dominator Kamil Stoch oder der Überflieger der Saison, Ryoyu Kobayashi: Viel spricht an der 67. Vierschanzentournee für einen der beiden. Die Schweizer gehören nicht zu den Sieganwärtern.
Im letzten Jahr an der Vierschanzentournee nicht zu stoppen: Kamil Stoch (Bild: KEYSTONE/EPA/LISI NIESNER)

Im letzten Jahr an der Vierschanzentournee nicht zu stoppen: Kamil Stoch (Bild: KEYSTONE/EPA/LISI NIESNER)

(sda)

Selten ging Simon Ammann in den letzten 20 Jahren mit geringeren Erwartungen an die Vierschanzentournee. Erst einmal, bei seinem 29. Platz im zweiten Wettkampf in Engelberg, sprang der vierfache Olympiasieger in diesem Winter in die Weltcup-Punkte. Er kämpfte mit der Abstimmung seines Materials, mit neuen Ski und Schuhen. Am Donnerstag zeigte er im Continental Cup in Engelberg als Sechster eine solide Leistung, so dass seinem Start zur Qualifikation in Oberstdorf nichts mehr im Weg steht. Auch Andreas Schuler reiste nach einem weiteren Einsatz im zweitklassigen Wettbewerb noch ins Allgäu.

Zumindest halbwegs in die Fussstapfen Ammanns trat in dieser Saison Killian Peier. Mit drei Top-20-Plätzen machte der 23-jährige Waadtländer nach einer starken Sommer-GP-Serie auch auf Schnee einen deutlichen Schritt nach vorne. Die Bäume wachsen aber nicht in den Himmel, wie das zweite Springen in Engelberg vor Weihnachten zeigte, als Peier die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasste. Ob der erste Top-Ten-Platz seiner Karriere ausgerechnet bei seiner erst dritten Vierschanzentournee gelingt? Es ist jedenfalls ein hohes Ziel.

Stoch vor dem nächsten Rekord?

Die Favoriten kommen diesmal aus Polen und Japan. Kamil Stoch, der letztes Jahr als erst zweiter Springer nach Sven Hannawald mit vier Siegen den Grand Slam schaffte, könnte mit dem sechsten Tagessieg in Serie eine weitere Bestmarke aufstellen. Auch könnte ihm als erst Zweitem nach dem Norweger Björn Wirkola in den 1960er-Jahren der Titel-Hattrick gelingen.

«Ich versuche ruhig zu bleiben. Ich bin glücklich mit der Situation, in der ich jetzt bin», sagt Polens 31-jähriger Skisprung-Held. Seine Form stimmt. Zwar hat er in dieser Saison noch kein Weltcupspringen gewonnen, das war jedoch vor einem Jahr nicht anders gewesen. Stoch landete aber dreimal auf dem Podest, zuletzt auch in Engelberg als Dritter.

In den vergangenen Wochen stand er allerdings im Schatten von Ryoyu Kobayashi. Das anerkennt auch Stoch neidlos. «Ryoyu bietet Top-Niveau», kommentierte er den Höhenflug des Japaners genauso knapp wie zutreffend. Von sieben Weltcup-Springen in dieser Saison gewann Kobayashi vier, und landete weitere zweimal auf dem Podest. Dennoch gehört die Favoritenrolle eher Stoch.

Der dreifache Olympiasieger ist geradezu ein Spezialist, wenn es darum geht, im richtigen Moment bereit zu sein. Am Stephanstag sicherte er sich in Zakopane mit grossem Vorsprung den nationalen Meistertitel. Und das will etwas heissen, denn die interne Konkurrenz ist gross. Piotr Zyla, der Zweite im Gesamt-Weltcup, verpasste in diesem Winter das Podest auch erst zweimal.

Wie Kobayashi muss aber auch Zyla erst beweisen, dass er mit dem Druck im grossen Rampenlicht umgehen kann. Dasselbe gilt für die bisher positiv überraschenden Deutschen Karl Geiger, der das erste Springen in Engelberg für sich entschied, und Stephan Leyhe. Keine grosse Rolle spielten zuletzt hingegen die Österreicher.

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