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Sefer Seferi hielt gegen Tyson Fury vier Runden durch

Der frühere Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury (29) meldet sich nach 31 Monaten Ring-Abstinenz mit einem standesgemässen Sieg gegen den Burgdorfer Sefer Seferi (39) zurück.
Tyson Fury (links) spielte gegen Sefer Seferi (rechts) eine Zeitlang den Clown (Bild: KEYSTONE/AP PA/NICK POTTS)

Tyson Fury (links) spielte gegen Sefer Seferi (rechts) eine Zeitlang den Clown (Bild: KEYSTONE/AP PA/NICK POTTS)

(sda)

Der 2,06-Meter-Gigant gewann vor rund 15'000 Zuschauern in seiner Heimatstadt Manchester den auf zehn Runden angesetzten Kampf durch technischen K.o. in der Pause zur 5. Runde.

Aus der Ringecke von Seferi wurde nach dem Ende der 4. Runde der Kampf für aufgegeben erklärt. Zu offensichtlich war die physische Unterlegenheit des Albaners. Immerhin hielt Seferi in einem Fight mit geringer Intensität vier Runden lang ohne Niederschlag durch. Er konnte den hohen Favoriten dabei aber nie in Bedrängnis bringen.

Fury spielte zunächst den Clown

Der um 25 Zentimeter grössere und rund 30 kg schwerere Fury legte nach einigem Grinsen und Faxen erst zum Ende der ersten Runde erstmals ein wenig los, als er mit einer schnelle Schlagserie Seferi unter Druck setzte.

Doch der Favorit verzichtete in seinem Comeback-Kampf auch in der zweiten Runde nicht auf "Verrücktheiten", blickte teilweise während des Duells ins Publikum. Seferi konnte aufgrund seiner unterlegenen Physis kaum Akzente setzen und versuchte auch durch Klammern, Zeit zu gewinnen.

Als Fury dann in der vierten Runde für einmal aufhörte, den Clown zu spielen und einige Treffer landete, wackelte Seferi schnell. Der Albaner musste sich dann an den Ringseilen abstützen. Für Seferis Ecke war dies zuviel der Prügel für den krassen Underdog - und der Fight wurde in der Pause zur 5. Runde aufgegeben.

"Hatte keine Eile"

Sieger Fury bestätigte nach dem Kampf, dass er nicht zu schnell gewinnen wollte. "Ich war nicht in Eile. Nach der langen Pause wollte ich unbedingt ein paar Runden kämpfen. Ich werde nun gegen immer bessere Gegner antreten und bis Jahresende wird zumindest ein bedeutender WM-Gürtel wieder in meinem Besitz sein. Das verspreche ich." Bereits am 18. August in Belfast will Fury seinen nächsten Kampf bestreiten.

Der unterlegene Sefer Seferi kassierte in Manchester in seinem 25. Profikampf die zweite Niederlage bei 23 Siegen. Für Fury war es der 19. vorzeitige Erfolg bei 26:0 Siegen. Fury brachte vor dem Kampf beim Wiegen 125,2 kg und damit rund 30 kg mehr auf die Waage als Sefer Seferi, der ansonsten fast ausschliesslich im Cruisergewicht (bis 90,718 kg) kämpft.

Für Fury war es der erste Fight seit seinem verblüffenden WM-Punktsieg im November 2015 gegen den damaligen Langzeit-Weltmeister Wladimir Klitschko. Anschliessend stürzte Fury fast ins Bodenlose ab. Drogenkonsum, eine zurückdatierte Zweijahres-Sperre nach Verstoss gegen die Anti-Doping-Regeln, Depressionen sowie deutliches Übergewicht hielten ihn vom Ring fern.

Unter den Zuschauern in der Manchester Arena befanden sich auch einige britische Sportgrössen, unter anderen die frühere englische Fussball-Legende Paul Gascoigne (51).

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