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Schweizer Vierer-ohne holt Olympia-Quotenplatz - Rol/Merz scheitern

Der Vierer-ohne sichert der Schweiz an der WM in Linz-Ottensheim einen dritten Quotenplatz für Olympia 2020. Frédérique Rol/Patricia Merz verpassen einen solchen im leichten Doppelzweier.
Der Schweizer Vierer-ohne überzeugt an den Weltmeisterschaften (Bild: KEYSTONE/Swiss Rowing)

Der Schweizer Vierer-ohne überzeugt an den Weltmeisterschaften (Bild: KEYSTONE/Swiss Rowing)

(sda)

Swiss Rowing hatte sich vor den Weltmeisterschaften drei Olympia-Quotenplätze zum Ziel gesetzt, was geschafft wurde. Dass der Vierer ohne Steuermann einen solchen holt, hatte allerdings nicht erwartet werden können. Schlagmann Joel Schürch, Augustin Maillefer, Paul Jacquot und Markus Kessler bestritten ihre erste gemeinsame Saison.

Die Leistung im Hoffnungslauf zeigte allerdings auf, dass die Qualifikation für Tokio 2020 möglich ist. Das gab dem Quartett vertrauen, und tatsächlich ging im B-Final alles auf. Zwar wurden die Schweizer auf den letzten Metern noch vom niederländischen Boot überholt, das spielte jedoch keine Rolle, da auch der 2. Rang reichte. Die Differenz zu den drittplatzierten Franzosen betrug satte 4,68 Sekunden.

«Wir sind in diesem Wettkampf über uns hinausgewachsen», so Kessler. Maillefer, für den es die dritten Olympischen Spiele wären, sagte: «Es ist unglaublich. Die ersten 1500 m waren einwandfrei.» Die Schweizer liessen im B-Final unter anderem die Deutschen hinter sich, die Anfang Juni auf dem Rotsee EM-Bronze geholt hatten.

Rol/Merz fehlte am Ende die Energie

Diametral anders war die Gefühlslage bei Rol und Merz. Die beiden 26-Jährigen hatten sowohl an den Europameisterschaften als auch am Weltcup-Final in Rotterdam als Dritte den Sprung aufs Podest geschafft. An der WM vor einem Jahr belegten sie den 4. Platz. Insofern gehörten sie gar zu den Medaillenkandidatinnen. Und nun reichte es nicht einmal für einen Olympia-Quotenplatz.

Nach dem Verpassen des A-Finals am Donnerstag waren die beiden noch guten Mutes gewesen, obwohl im B-Final ein Sieg gefordert war. Lange sah es gut aus. Rol/Merz starteten schnell und führten das Feld bei Streckenhälfte nach 1000 m mit einem Vorsprung von 1,86 Sekunden an. 500 m vor dem Ziel waren die beiden immer noch Erste, die Differenz zu Platz 2 betrug allerdings nur noch 44 Hundertstel. Danach wurden die Schweizerinnen nach hinten durchgereicht. Das war umso bitterer, als sie im Training viel in den Endspurt investiert hatten und dieser eigentlich zu ihren Stärken gehört.

«Normalerweise fühlt sich der zweite Teil leicht an», sagte Merz. Diesmal war es allerdings anders, «wurde es nicht leichter und leichter, sondern eher schwerer und schwerer. Es fehlte am Ende die Energie.» Immerhin ist der Olympia-Traum für Rol/Merz noch nicht definitiv geplatzt. Im Mai werden auf dem Luzerner Rotsee noch zwei weitere Quotenplätze für Tokio 2020 vergeben. Im vierten Anlauf soll es dann endlich klappen - vor den Olympischen Spielen 2016 hatte das Duo beide Chancen vergeben.

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