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Schweizer Team-Weltmeister scheitern in den Viertelfinals

Die Schweizer Degenteam-Weltmeister scheitern zum Saisonauftakt am Heim-Weltcup in Bern in den Viertelfinals am Olympia-Zweiten Italien.
Die Schweizer Degenteam-Weltmeister (Benjamin Steffen, Lucas Malcotti, Max Heinzer, Michele Niggler von links) wurden in Bern in den Viertelfinals von Italien gestoppt (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Die Schweizer Degenteam-Weltmeister (Benjamin Steffen, Lucas Malcotti, Max Heinzer, Michele Niggler von links) wurden in Bern in den Viertelfinals von Italien gestoppt (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

(sda)

Max Heinzer, Benjamin Steffen, Lucas Malcotti und Michele Niggeler ziehen mit 31:45 den Kürzeren.

Die Gastgeber beendeten den Heim-Auftritt noch im respektablen 5. Rang. Immerhin setzten sich die Schweizer vor dem Gefecht gegen Italien in vorangegangenen K.o.-Gefechten sicher gegen Finnland und Venezuela durch. In der Klassierungsrunde resultierte nach einem lockeren Sieg über die USA gar noch ein 45:39-Prestige-Erfolg über Olympiasieger Frankreich. Den Weltcup-Sieg holte sich Europameister Russland mit einem 31:27-Finalsieg über Schweiz-Bezwinger Italien.

Im Viertelfinal gegen Italien gerieten die Schweizer früh mit sieben Treffern in Rücklage und schafften keine Wende mehr. Als Teamleader Heinzer gegen Gabriele Cimini mit mit einem Zwischenstand von 6:10 an Benjamin Steffen übergab, war die Vorentscheidung gefallen.

Cimini, die Nummer 23 der Welt, erhöhte kurze Zeit später gegen Malcotti auf 18:11 und ebnete damit seinem Team definitiv den Weg zum Erfolg. Heinzer brachte das Schweizer Team zwar später gegen den ehemaligen Einzel-Weltmeister Paolo Pizzo wieder bis auf zwei Treffer heran (19:21). Doch die Italiener zogen danach wieder davon.

Auch Insider-Tipps des Tessiner Ersatzfechters Michele Niggeler, der als häufiger Trainingspartner der Italiener diese bestens kennt, konnten die Schweizer nicht mehr zum Umschwung nutzen.

Gegen Italien früh in Rücklage

Teamleader Max Heinzer zog einen Vergleich zur Niederlage gegen Italien im Olympia-Viertelfinal von Rio 2016, «nur kamen wir diesmal noch auf zwei Treffer heran. Doch es muss eben alles stimmen, um ein starkes Italien zu schlagen.» Mit einem guten Start wäre mehr möglich gewesen, so Heinzer weiter. Nationaltrainer Didier Ollagnon monierte den mangelhaften offensiven Aufbau im K.o.-Gefecht gegen Italien. «Doch ich habe neue Erkenntnisse gewonnen und wir werden mit diesen bis zum nächsten Weltcup von Mitte Januar in Heidenheim arbeiten», sagte der Franzose.

Mit dem Event in Bern wurde gleichzeitig der Countdown für die im April 2019 beginnende und ein Jahr dauernde Olympia-Qualifikation eingeläutet. Per April 2020 müssen die Schweizer im Teamwettbewerb im Bereich der Top 6 der Welt sein, um die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 zu schaffen. Saisonhöhepunkte innerhalb der Olympia-Qualifikation sind 2019 die EM im Juni in Düsseldorf sowie einen Monat später die WM in Budapest.

Mit der Team-Qualifikation würde die Schweiz bei den Sommerspielen in Japan automatisch auch über drei Olympia-Startplätze im Degen-Einzel der Männer verfügen. Die Schweiz war vor dem Auftakt in Bern die Nummer 4 der Welt.

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