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Schweizer schaffen Qualifikation für den Team-Final

Die Qualifikation an den Weltmeisterschaften in Doha endet für die Schweizer Kunstturner versöhnlich.
Oliver Hegi turnt am Pauschenpferd. (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Oliver Hegi turnt am Pauschenpferd. (Archivaufnahme) (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

(sda)

Das STV-Quintett qualifizierte sich als achte und letzte Mannschaft für den Team-Final. Pablo Brägger und Oliver Hegi erreichten den Mehrkampf-Final.

Nach der leisen Enttäuschung am Donnerstag mit insgesamt vier Stürzen im Programm und den verpatzten Übungen der beiden Reck-Europameister Brägger und Hegi an ihrem Paradegerät durfte die Mannschaft von Nationaltrainer Bernhard Fluck nach dem Ende der zweitägigen Qualifikation doch noch jubeln. Nach Nanning 2014 und Glasgow 2015 qualifizierte sich die STV-Riege zum dritten Mal in Folge an Weltmeisterschaften für den Team-Final.

Pech bekundete Hegi, der am Pauschenpferd - ohne seine schwierigste Übung gezeigt zu haben - lange auf die Teilnahme am Gerätefinal hoffen konnte, letztlich als Neunter diesen aber um zwei Zehntel verpasste. Ebenfalls wenig fehlte Benjamin Gischard am Boden. Der 22-Jährige aus Herzogenbuchsee belegte mit nur einem Zehntel Rückstand auf Platz 8 den 11. Rang. Während die Gerätefinals damit ohne Schweizer Beteiligung stattfinden, qualifizierten sich mit Brägger (16.) und Hegi (20.) wie erwartet beide Mehrkämpfer für den Final der besten 24 am Mittwoch.

Das Zittern um einen Platz im Team-Final hatte sich entgegen den Befürchtungen in Grenzen gehalten. Bereits vor Beginn der zehnten und letzten Subdivision mit Topfavorit China und Brasilien zeichnete sich ab, dass die Schweiz auch an den ersten Weltmeisterschaften im Mittleren Osten mit der Mannschaft im Final mit von der Partie sein wird. Deutschland, die Türkei, Südkorea und Italien hatten die Marke von Brägger, Hegi, Gischard, Christian Baumann und Eddy Yusof von 245,186 Punkten um drei und mehr Zähler verpasst.

Dass die Schweizer damit trotz eines für ihre Verhältnisse keinesfalls optimalen Wettkampfs den Einzug in die Top 8 der Welt letztlich doch relativ klar schafften, spricht für ihre Stärke und die Breite innerhalb des Teams. Am Montag treten sie im Kampf um die Medaillen als krasse Aussenseiter an, bei optimalem Wettkampfverlauf liegt die Egalisierung der Klassierung von 2015 (Rang 6) im Bereich des Möglichen. Bestes Team der Qualifikation war Europameister Russland vor China und Japan, bester Mehrkämpfer Titelverteidiger Xiao Ruoteng aus China.

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