Schweizer Frauen mit Losglück

Die Auslosung für das US Open in New York beschert dem Schweizer Trio Glück. Nur Stefanie Vögele trifft auf eine gesetzte Spielerin, Jil Teichmann und Viktorija Golubic erhielten lösbare Aufgaben.

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Jil Teichmann hat gegen ihre Startgegnerin am US Open bereits in dieser Woche gespielt und klar gewonnen

Jil Teichmann hat gegen ihre Startgegnerin am US Open bereits in dieser Woche gespielt und klar gewonnen

KEYSTONE/EPA/JASON SZENES
(sda)

Stefanie Vögele (WTA 113) tritt in der 1. Runde gegen Maria Sakkari, die Nummer 21 der Welt, zwar als Aussenseiterin an, hat die beiden bisherigen Duelle gegen die Griechin aber jeweils klar in zwei Sätzen gewonnen. Bei acht US-Open-Teilnahmen überstand Vögele allerdings erst einmal die 1. Runde (2009).

Während Golubic gegen die Weissrussin Vera Lapko, im Ranking nur die Nummer 352, noch nie gespielt hat, kennt Teichmann (WTA 54) ihre Startgegnerin bestens. Vor wenigen Tagen besiegte die Schweizer Nummer 2 die in Moldawien geborene Spanierin Aliona Bolsova (WTA 103) beim nach Flushing Meadows verlegten Turnier von Cincinnati in der Startrunde der Qualifikation klar in zwei Sätzen.

Im Fall eines Startsiegs winken den Schweizerinnen nicht nur 100'000 Dollar Preisgeld, sondern auch Chancen, im Tableau weiter vorzustossen. Die wohl härteste Aufgabe dürfte danach auf Teichmann warten, die es mit der Amerikanerin Madison Keys, der US-Open-Finalistin von 2017, zu tun bekommen könnte.

Serena Williams (WTA 9), die ihren 24. Grand-Slam-Titel anstrebt, trifft zum Auftakt auf ihre amerikanische Landsfrau Kristie Ahn. Bei den Männern trifft der topgesetzte Novak Djokovic in der 1. Runde auf den Bosnier Damir Dzumhur (ATP 107). Alexander Zverev spielt gegen den Südafrikaner Kevin Anderson, den Finalisten von 2017.

Diverse Absenzen

Erstmals seit 1989 figuriert im Haupttableau der Männer am US Open kein Schweizer. Am erst zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres fehlen aufgrund der besonderen Umstände diverse Top-Spieler und -Spielerinnen. Neben dem rekonvaleszenten Roger Federer verzichteten auch Titelverteidiger Rafael Nadal und Stan Wawrinka, der US-Open-Sieger von 2016, auf die Reise nach Übersee. Bei den Frauen fehlen sogar sechs aus den Top Ten des Rankings, unter ihnen die letztjährige Halbfinalistin Belinda Bencic (WTA 8) sowie die kanadische Titelverteidigerin Bianca Andreescu (WTA 6).