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Schweizer besiegen Polen erneut

Die Schweizer Handballer haben auch das zweite Testspiel in Zug gegen Polen gewonnen. Einen Tag nach dem 29:27 setzte sich das Team von Trainer Michael Suter 32:28 durch.
(sda)

Wie bereits am Freitag lag die Schweiz in der ersten Halbzeit nur einmal in Führung, diesmal mit 1:0. Auch nach der Pause hatten die Polen zunächst leichte Vorteile. Nach dem 17:19 (39.) gelangen den Einheimischen dann aber vier Tore in Serie zum 21:19 (43.), worauf sie die Osteuropäer nie mehr näher als bis auf einen Treffer herankommen liessen. Nach dem 25:24 (51.) zogen die Schweizer auf 31:26 (58.) davon.

«Polen wurde in der Schlussphase fehleranfälliger», sagte Suter. «Wir zogen das schon fast routiniert durch, was bei einer so jungen Mannschaft alles andere als selbstverständlich ist. Wir hatten über die gesamte Partie gute Lösungen und spielten mit mehr Inspiration.»

Während die Deckung der Schweizer erneut stabil war, konnte sich die Leistung im Angriff mit einer Erfolgsquote von 64 Prozent mehr als sehen lassen. Bester Werfer des breit abgestützten Heimteams war erneut der 18-jährige Samuel Zehnder. Nach den neun Toren am Freitag erzielte der linke Flügel diesmal sechs Treffer. Fünfmal erfolgreich war Rechtsaussen Cédrie Tynowski.

Die beiden Siege gegen Polen waren für Suter «ein wichtiges Zeichen». Sie gewinnen noch an Wert, als zehn Spieler fehlten, unter anderen Star-Regisseur Andy Schmid. Die Schweizer hatten in dieser Besetzung schon beim 2. Platz am Yellow-Cup in Winterthur sehr gute Ansätze gezeigt. «Ein Kompliment an die Mannschaft, wie wir das in dieser kurzen Zeit geschafft und miteinander erarbeitet haben», so Suter.

Am 9. März spielen die Schweizer noch in Düsseldorf gegen Deutschland, ehe es im April in der EM-Qualifikation mit den beiden wegweisenden Spielen gegen Belgien weitergeht. Mit zwei Siegen wäre die SHV-Auswahl wohl zum ersten Mal seit der Heim-EM 2006 an einem grossen Turnier (EM, WM) dabei.

Telegramm:

Schweiz - Polen 32:28 (15:15)

Zug. - 1051 Zuschauer. - SR Cappoccia/Jucker. - Torfolge: 1:0, 1:2, 4:5, 5:5, 5:7, 7:7, 7:9, 9:9, 9:10, 14:15, 15:15; 15:16, 16:16, 16:18, 17:19 (39.), 21:19 (43.), 25:23, 25:24, 27:24, 27:25, 29:25, 29:26, 31:26, 32:27, 32:28. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 5mal 2 Minuten plus Rote Karte (Szczesny/18.) gegen Polen.

Schweiz: Portner (1); Meister (3), Rubin (4), Tynowski (5), Sidorowicz (2), Raemy (2), Röthlisberger (1), Küttel (1), Schelker (2), Gerbl (2), Zehnder (6/3), Jud (2), Novak (1).

Polen: Malcher/Wyszomirski (ab 13.); Przytula, Salacz (1), Olejniczak (1), Kowalczyk (1), Szczesny (1), Syprzak (6), Szpera (3), Moryto (7/2), Jarosiewicz (4), Kondratiuk (1), Gebala (2), Przybylski (1).

Bemerkungen: Schweiz ohne Schmid, Milosevic (beide dispensiert), Von Deschwanden, Maros, Vernier, Delhees, Markovic, Svajlen, Tominec, Blättler (alle verletzt), Bringolf (überzählig), Winkler, Lier und Huwyler (alle nicht eingesetzt). Zehnder scheitert mit Penalty an Wyszomirski (37./17:18).

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