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Schalke-Chef Tönnies lässt Amt drei Monate ruhen

Der Schalker Vereinschef Clemens Tönnies lässt sein Amt nach den als rassistisch kritisierten Äusserungen für drei Monate ruhen.
Schalkes Chef Clemens Tönnies (rechts) kommt glimpflich davon (Bild: KEYSTONE/AP/Martin Meissner)

Schalkes Chef Clemens Tönnies (rechts) kommt glimpflich davon (Bild: KEYSTONE/AP/Martin Meissner)

(sda/apa/dpa)

Einer Amtsenthebung ist der 63-Jährige entgangen. Der Ehrenrat des Bundesligisten kam nach einer mehrstündigen Sitzung zum Schluss, «dass der erhobene Vorwurf des Rassismus unbegründet ist.» Vorzuwerfen sei ihm allerdings, «gegen das in der Vereinssatzung und im Leitbild verankerte Diskriminierungsverbot verstossen zu haben». Tönnies habe den Verstoss eingeräumt «und ein weiteres Mal sein Bedauern zum Ausdruck gebracht», hiess es in einer Mitteilung.

Tönnies, seit 2001 Aufsichtsrat der Schalker, hatte in der Vorwoche in Paderborn bei einer Veranstaltung Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel kritisiert. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. «Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn"s dunkel ist, Kinder zu produzieren», hatte er gesagt. Kritiker aus Politik und Sport hatten Tönnies' verbalen Fehltritt «deplatziert» oder «primitiv» genannt.

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