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Langjähriger FCL-Trainer Rudi Gutendorf ist tot

Kein Trainer trainierte mehr Klubmannschaften und Nationalmannschaften als er. Jetzt ist der Weltenbummler Rudolf «Rudi» Gutendorf im Alter von 93 Jahren gestorben.
Kein Fussballtrainer hat so viel erlebt wie Rudi Gutendorf (Bild: Keystone/DPA/THOMAS FREY)

Kein Fussballtrainer hat so viel erlebt wie Rudi Gutendorf (Bild: Keystone/DPA/THOMAS FREY)

(sda)

Als Trainer von 32 Nationalteams und 55 Vereinsmannschaften steht Rudi Gutendorf seit langem im Guinness-Buch der Rekorde. Auch in der Schweiz war er zu Besuch. Nach einem kurzen Engagement bei den Blue Stars Zürich trainierte er von 1955 bis 1960 den FC Luzern. Es war die mit Abstand längste Anstellung des am 30. August 1926 in Koblenz geborenen Deutschen. In einzelnen Jahren arbeitete er für mehrere Mannschaften, so 1981, als er sich um die Nationalmannschaften Nepals, Tongas und Tansanias kümmerte - und gleichzeitig noch um eine tansanische Klubmannschaft. Seine letzte Anstellung im Jahr 2003 war so exotisch wie viele davor: Er dirigierte die U23-Auswahl von Samoa.

Auch renommierte deutsche Klubs finden sich in Gutendorfs Vita: der VfB Stuttgart (1965/66), Schalke (1968 - 1970), Kickers Offenbach (1970/71), 1860 München (1974) und der Hamburger SV (1977). Unter den von ihm - jeweils ebenfalls nur kurz - gecoachten Nationalteams finden sich Chile, Bolivien, Australien und Ghana.

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