Schweizer Journalist bedrängte Federer mit Greta-Bild 

Nach einem Benefizspiel gegen Nick Kyrgios für die Buschbrände in Australien wurde Roger Federer von einem Journalisten des Westschweizer Fernsehens RTS mit einem Bild von Greta Thunberg konfrontiert – der Schweizer reagierte wütend.

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(sre) Gemäss einem Bericht des «Tages-Anzeigers» hatte der RTS-Journalist gar keine Erlaubnis für ein Interview. Nachdem Federer den Court verlassen hatte, habe der Journalist ihm ein Bild von Klima-Aktivistin Greta Thunberg (17) unter die Nase gehalten. Der «Maestro» habe wütend reagiert, berichten Augenzeugen gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Zusammen mit seinem Manager sorgte Federer dafür, dass die entsprechenden Bilder nicht ausgestrahlt werden. Die Turnier-Organisatoren von Tennis Australia hätten den Fall gar vor die Pressekommission gezogen.

Allzu weit wollte Federer es dann aber nicht kommen lassen: als im Nachhinein des Vorfalls gar ein kompletter Akkreditierungs-Entzug des Westschweizer Fernsehens diskutiert wurde, intervenierte der 38-Jährige. Weil RTS so nicht mehr von den Australian Open berichten hätte können, wären auch unschuldige Journalisten bestraft worden.

Welches Konsequenzen die Aktion für den Journalisten hat, ist noch nicht bekannt.

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