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Roglic vor Gesamtsieg, Pogacar auf dem Podest

Primoz Roglic steht unmittelbar vor dem Gesamtsieg an der 74. Vuelta. Der Slowene verteidigt sein Leadertrikot in der 20. Etappe souverän und fährt am Sonntag als Leader in Madrid ein.
Primoz Roglic fährt am Sonntag als Leader in Madrid ein (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JAVIER LIZON)

Primoz Roglic fährt am Sonntag als Leader in Madrid ein (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JAVIER LIZON)

(sda)

Irgendwie schien bei den ärgsten Konkurrenten von Roglic die Luft draussen. Jedenfalls verzichteten sie auf dem Weg zum Alto de Gredos darauf, den Gesamtführenden mit letzter Konsequenz anzugreifen. Vielleicht war es auch eine Art Kapitulation, denn in den letzten drei Wochen hatte sich Roglic zu überlegen präsentiert.

Der ehemalige Skispringer vom Team Jumbo-Visma, der trotz seiner 29 Jahre erst im vierten Jahr als Profi steht, feiert mit seinem ersten Gesamtsieg an einer dreiwöchigen Rundfahrt den grössten Erfolg der Karriere.

Roglic wird - sofern er die letzte Etappe am Sonntag ohne Sturz übersteht - die Spanien-Rundfahrt vor dem Spanier Alejandro Valverde und seinem Landsmann Tadej Pogacar für sich entscheiden. Pogacar verdrängte bei der letzten Bergetappe mit dem Tagessieg noch den Kolumbianer Nairo Quintana vom Podest.

Kleinere Rundfahrten hat Roglic in den letzten Jahren mehrere gewonnen, so 2018 und 2019 auch die Tour de Romandie. Und auch an den «Grand Tours» hinterliess er bereits Spuren. Bei seinen je zwei Starts am Giro d'Italia und an der Tour de France gewann er jeweils mindestens eine Etappe. Und nach den Gesamträngen 4 (Tour de France 2018) und 3 (Giro d'Italia 2019) steht er nun - bei seiner ersten Vuelta-Teilnahme - erstmals zuoberst auf dem Podest.

Die letzte ernsthafte Prüfung vor der Triumphfahrt nach Madrid mit sechs klassifizierten Anstiegen überstand Roglic problemlos. Als Etappenfünfter verlor er zwar nach 190 Kilometern 1:41 Minuten auf Pogacar und auch neun Sekunden auf Valverde, das dürfte ihm aber egal gewesen sein.

Den slowenischen Triumph machte der erst 20-jährige Tadej Pogacar perfekt. Der Neoprofi feierte auf dem Alto de Gredos solo seinen bereits dritten Etappensieg an dieser Rundfahrt. An der zweitletzten Steigung knapp 40 Kilometer vor dem Ziel griff Pogacar aus der Gruppe der Favoriten an, er überholte die letzten Ausreisser und verteidigte den Vorsprung auch am Schlussanstieg.

Erstmals seit dem Giro d'Italia 1974 (Gianbattista Baronchelli) wird damit ein Fahrer, der jünger als 21 Jahre ist, eine dreiwöchige Rundfahrt auf dem Podest abschliessen.

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