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Roger Federer auf dem Durchmarsch

Roger Federer steht in Indian Wells in den Viertelfinals. Nur 18 Stunden nach dem 6:3, 6:4 gegen Stan Wawrinka in der 3. Runde macht Federer auch mit dem Briten Kyle Edmund (ATP 23) kurzen Prozess.
Roger Federer gewinnt innerhalb von 18 Stunden gegen Wawrinka und Edmund in zwei Sätzen - und muss noch drei weitere Spiele gewinnen, um den 101. Titel zu holen. (Bild: KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO)

Roger Federer gewinnt innerhalb von 18 Stunden gegen Wawrinka und Edmund in zwei Sätzen - und muss noch drei weitere Spiele gewinnen, um den 101. Titel zu holen. (Bild: KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO)

(sda)

In den Viertelfinals trifft Roger Federer (ATP 4) am Freitag auf den überraschenden 22-jährigen Polen Hubert Hurkacz (ATP 67), der in den letzten drei Wochen zweimal gegen Kei Nishikori gewonnen hat. Hurkacz besiegte in den Viertelfinals den Kanadier Denis Shapovalov 7:6 (7:3), 2:6, 6:3. Federer und Hurkacz treffen erstmals aufeinander.

Auch gegen Achtelfinalgegner Kyle Edmund spielte Federer am Mittwochabend zum ersten Mal. Der 24-jährige Edmund - in Südafrika geboren und auf den Bahamas sesshaft - wurde dabei von der Affiche, der Tennis-Ikone Federer auf einem der grössten Centre Courts der Welt gegenüber zu stehen, überwältigt. Edmund fand den Tritt erst nach 20 Minuten, als Federer schon 5:0 führte. Edmund unterliefen bei den ersten sieben Punkten bei eigenem Aufschlag gleich drei Doppelfehler. Ausserdem wurde Edmund von seinem stärksten Schlag, der Vorhand, im Stich gelassen.

Allerdings lag es natürlich nicht nur an Edmunds nicht berauschendem Auftritt, dass Federer zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden den Court als Sieger verliess, ohne dass er richtig gefordert worden wäre. Federer spielte wie schon gegen Wawrinka äusserst solide. Fehler unterliefen ihm in beiden Partien kaum. Und der Aufschlag verhalf Federer meist zu problemlosen Spielgewinnen, auch wenn sich Edmund zu Beginn des Spiels (bei 0:1) und in der Schlussphase (bei 3:4 und 4:5) insgesamt sieben Breakmöglichkeiten boten. Gegen Wawrinka am Vortag hatte Federer keinen Breakball abwehren müssen.

Drei Siege trennen Roger Federer noch von Titel Nummer 101 und einem sechsten Triumph in Indian Wells, der Oase mitten in der Llano-Estacado-Wüste. Der Weg zum Turniersieg führt nach einem allfälligen Erfolg über Hurkacz wohl über Rafael Nadal (ATP 2), auf den Federer in den Halbfinals vom Samstag treffen könnte. In der oberen Tableauhälfte befinden sich nach dem Ausscheiden von Novak Djokovic der Österreicher Dominic Thiem (ATP 7) und der Kanadier Milos Raonic (ATP 14) als bestklassierte Akteure noch im Rennen.

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