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Respektables 1:1 der Schweiz in Spanien

Die Schweiz erzielt im WM-Testspiel auswärts gegen Spanien ein beachtliches, aber auch glückhaftes 1:1. Ricardo Rodriguez gleicht nach 62 Minuten nach einem Fehler von Goalie David de Gea aus.
Ricardo Rodriguez (rechts) nach seinem Ausgleichstreffer in Villarreal (Bild: KEYSTONE/AP/ALBERTO SAIZ)

Ricardo Rodriguez (rechts) nach seinem Ausgleichstreffer in Villarreal (Bild: KEYSTONE/AP/ALBERTO SAIZ)

(sda)

Nach den 90 Minuten im Estadio de la Ceramica bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück. Die Schweizer haben gegen den Weltmeister von 2010 ein gutes Resultat erzielt. Anders etwa als Italien (0:3) oder Argentinien (1:6), welche gegen Spanien regelrechte Debakel erlitten. Sie haben sich nach einer schwierigen ersten Halbzeit ins Spiel gearbeitet und die Organisation trotz der vielen Wechsel einigermassen beibehalten. Das spricht für den Charakter der Mannschaft.

Am Ende wurden sie trotzdem sehr generös entlöhnt mit dem Unentschieden. Sie hatten kaum eine richtige Torchance, und ihr Tor fiel nicht nach einer Druckphase sondern nach einem Goalie-Fehler. David de Gea konnte den Schuss von Stephan Lichtsteiner nicht blockieren und Ricardo Rodriguez traf aus drei Metern.

Auch ohne den kranken Taktgeber Busquets und ohne den noch nicht eingerückten Ideengeber Isco waren die Spanier permanent am Drücker. Wo die Schweizer Valon Behrami, Denis Zakaria und Steven Zuber lauf- und kampfstark waren, zelebrierten Andres Iniesta in seinem letzten Länderspiel für Spanien auf heimischem Boden und seine Kollegen das Passspiel.

Nach 80 Sekunden kamen die Spanier zu den ersten zwei gefährlichen Abschlüssen, nach einer halben Stunde fiel die Führung durch Aussenverteidiger Alvaro Odriozola, der zu viel Freiraum hatte und mit einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze traf. Später scheiterte Iniesta innerhalb von zehn Minuten drei Mal an Yann Sommer, die Schweizer hatten zu diesem Zeitpunkt noch keinen einzigen Schuss auf das Tor der Spanier gebracht.

Weil Sommer in der Schlussphase auch gegen den eingewechselten Stürmer Rodrigo prächtig abwehrte, Nachos Schuss in der Nachspielzeit den Pfosten touchierte, aber nicht ins Tor flog, und De Gea eben beim einzigen Schuss auf sein Tor gepatzt hatte, wurde es beim 1:1 in diesem an sich ungleichen Duell.

Petkovic gab in der zweiten Halbzeit ein paar Signale ab, wie er am Montag das definitive WM-Kader aussehen lassen könnte. Michael Lang wurde eingewechselt, Josip Drmic ebenfalls. Das verstärkt den Eindruck, dass neben dem vierten Torhüter Gregor Kobel auch der Aussenverteidiger Silvan Widmer sowie einer aus dem Mittelfeld-Duo Remo Freuler und - was wahrscheinlicher ist - Edimilson Fernandes nach der Rückkehr aus Spanien die Heimreise antreten muss.

Telegramm:

Spanien - Schweiz 1:1 (1:0)

Estadio de la Ceramica, Villarreal. - 22'000 Zuschauer. - SR Kovacs (ROU). - Tore: 29. Odriozola (David Silva) 1:0. 62. Rodriguez (Lichtsteiner) 1:1.

Spanien: De Gea; Odriozola (70. Nacho), Piqué, Azpilicueta, Jordi Alba (78. Nacho Monreal); Koke, Thiago Alcantara, Iniesta (55. Saul Niguez); Iago Aspas(46. Vazquez), Diego Costa (60. Rodrigo Moreno), David Silva (60. Asensio).

Schweiz: Sommer; Lichtsteiner (63. Lang), Schär (46. Djourou), Akanji, Rodriguez (78. Moubandje); Behrami (63. Gelson Fernandes), Zakaria; Shaqiri, Dzemaili (46. Embolo), Zuber; Seferovic (46. Drmic).

Bemerkung: Spanien ohne Busquets (krank) und Carvajal (verletzt) sowie Sergio Ramos und Isco (beide noch nicht im Aufgebot), Schweiz ohne Xhaka (geschont). 91. Schuss von Nacho touchiert den Aussenpfosten. Verwarnungen: 57. Saul Niguez, 89. Zuber (beide Foul).

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