Rassismus-Vorwurf von Neymar nach Disput mit Gegenspieler

Rangelei, Rote Karte und Rassismus-Vorwurf: Neymar erlebt eine turbulente Rückkehr ins Team von Champions-League-Finalist Paris Saint-Germain.

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PSG-Superstar Neymar und Alvaro Gonzalez von Olympique Marseille geraten aneinander

PSG-Superstar Neymar und Alvaro Gonzalez von Olympique Marseille geraten aneinander

KEYSTONE/EPA/Julien de Rosa
(sda/dpa/afp)

Neymar flog nach seiner Zwangspause wegen einer Coronavirus-Infektion bei der 0:1-Niederlage gegen Olympique Marseille mit einer Roten Karte wegen einer Tätlichkeit gegen seinen Gegenspieler Alvaro Gonzalez vom Platz. Anschliessend erhob er Rassismus-Vorwürfe gegen den Spanier. Schon während des Spiels hatte sich Neymar laut der Nachrichtenagentur AFP beim Schiedsrichter über Gonzalez beklagt. Mehrfach habe er «Rassismus, nein» gesagt und auf Gonzalez gezeigt.

Am Ende der Partie zählte Neymar zu einem von insgesamt fünf Spielern, die das Feld nach einer handfesten Auseinandersetzung in der Nachspielzeit vorzeitig verlassen mussten. Neymar schlug Gonzalez auf den Hinterkopf. Als er das Spielfeld verliess, sagte er: «Sehen Sie sich den Rassismus an. Deshalb habe ich ihn geschlagen.» Nach dem Spiel twitterte Neymar dann, er bedauere, dass er dem «Idioten» nicht ins Gesicht geschlagen habe.

Für Paris Saint-Germain war es im zweiten Meisterschaftsspiel die zweite Niederlage. Neymar war erst am Freitag ins Training von PSG zurückgekehrt. Er hatte sich wie andere Mannschaftskollegen mit dem Coronavirus infiziert.