Rafael Nadal im Viertelfinal nicht gefordert

Rafael Nadal hat sich im Viertelfinal von Paris locker gegen Kei Nishikori durchgesetzt. Der Titelverteidiger schlug den Japaner mit 6:1, 6:1, 6:3.

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Rafael Nadal machte mit Kei Nishikori kurzen Prozess (Bild: KEYSTONE/EPA/CAROLINE BLUMBERG)

Rafael Nadal machte mit Kei Nishikori kurzen Prozess (Bild: KEYSTONE/EPA/CAROLINE BLUMBERG)

(sda)

Nishikori hatte im Achtelfinal fast vier Stunden lang und über zwei Tage hinweg gegen den Franzosen Benoît Paire kämpfen müssen, während Nadal am Montag einen spielfreien (Geburts)-Tag genoss. Nicht dass der 33-jährige Spanier diesen Vorteil zwingend gebraucht hätte, doch er schadete ihm gewiss nicht und machte die Partie zu einer sehr einseitigen Angelegenheit. In weniger als zwei Stunden machte Nadal seinen zwölften Halbfinal-Einzug in Paris perfekt.

Im Frauentableau setzte Johanna Konta ihren Lauf mit dem 6:1, 6:4 gegen Sloane Stephens fort. Seit Ende der letzten Saison wird Konta von Dimitri Zavialoff, dem ehemaligen Coach von Stan Wawrinka und Timea Bacsinszky, betreut. Der Elsässer brachte die beiden Schweizer in die Top 10 und in die Halbfinals von Roland Garros. Mit der 28-jährigen Konta stellte sich der Erfolg überraschenderweise mit Beginn der Sandsaison ein. Auf der Unterlage, die der gebürtigen Australierin lange Zeit weniger behagte, steht sie nur noch einen Sieg von ihrem ersten Grand-Slam-Final entfernt.

Mit Stephens (WTA 7) eliminierte Konta die vorletzte Top-10-Spielerin aus dem Turnier. Nur noch Titelverteidigerin Simona Halep, die am Mittwoch ihren Viertelfinal gegen die 17-jährige Amerikanerin Amanda Anisimova bestreitet, ist von den Besten noch im Rennen. Konta gehörte vor dem Turnier dank ihrem Final in Rom immerhin zum erweiterten Kreis der Titelanwärterinnen. Der Lauf in Paris bleibt nichtsdestotrotz erstaunlich: Bei ihren ersten vier Teilnahmen in Paris hatte sie in der 1. Runde verloren.