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Platz 4 für Lea Sprunger an den Bislett Games in Oslo

Lea Sprunger und Selina Büchel zeigen am Diamond-League-Meeting in Oslo Aufwärtstendenz. Sprunger wird über 400 m Hürden in 55,07 Sekunden Vierte, Büchel holt über 800 m in 2:00,78 Platz 7.
Lea Sprunger konnte sich in Oslo im Vergleich zum Saisonauftakt in Rom deutlich steigern (Bild: KEYSTONE/EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA)

Lea Sprunger konnte sich in Oslo im Vergleich zum Saisonauftakt in Rom deutlich steigern (Bild: KEYSTONE/EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA)

(sda)

Büchel und Sprunger war der Saisoneinstieg in der Diamond League in Eugene respektive Rom total misslungen. Nach den Bislett Games in Oslo bei perfekten äusseren Bedingungen sah die Welt für beide wieder freundlicher aus.

Sprunger lief zwar vom Rhythmus her noch kein perfektes Rennen, konnte sich im Vergleich zum Meeting vor einer Woche aber deutlich steigern. Auch wenn ihr die letzten beiden Hürden nicht nach Wunsch gelangen, sicherte sich Sprunger dank ihrem Schlussspurt noch den 4. Rang. "Die Zeit ist ok, der Rang sehr gut", sagte Sprunger nach dem Rennen. An der Spitze feierten die USA einen Doppelsieg, Dalilah Muhammad siegte in 53,65 Sekunden vor Shamier Little (53,94).

"Sehr happy" zeigte sich Selina Büchel mit ihrem Rennen. Hatte sie vor zwölf Tagen in Eugene noch abgeschlagen das Ziel erreicht, stellte sie in Oslo in einem erneut sehr stark besetzten Feld ihre Kämpferqualitäten unter Beweis. Die 26-jährige Toggenburgerin biss sich im hinteren Teil des Feldes fest und verbesserte sich im Endspurt noch auf Platz 7. Mit 2:00,78 schaffte sie eine deutliche Steigerung im Vergleich zu Eugene. "So macht es wieder Spass, 800-m-Rennen zu bestreiten", sagte Büchel.

Wanders verpasst persönliche Bestzeit

Vor Sprunger und Büchel, die im Hauptprogramm liefen, hatte Julien Wanders über 10'000 m seine persönliche Bestzeit knapp verpasst. Der 22-jährige Genfer wurde in 28:07,15 Minuten Dritter und blieb dabei knapp eine Sekunde über seiner Bestleistung.

Den Schweizer Rekord von Christian Belz von 27:53,16, aufgestellt an den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki, verfehlte der WM-Achte im Halbmarathon in diesem Frühjahr deutlich. Gewonnen wurde das Rennen vom Kenianer Dominic Kiptarus in 28:05,34.

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