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Pfadis Final-Break und eine Thuner Protestnote

Pfadi Winterthur erzwingt in der NLA-Playoff-Finalserie in Thun beim Auftakt das Break. Roman Sidorowicz markiert für die Zürcher drei Sekunden vor Ende der Overtime das 23:22.
Dynamisch zum Auswärtssieg: Pfadi Winterthur (mit Jonas Langerhuus, re.) gewann zum Auftakt des Playoff-Finals gegen Wacker Thun (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Dynamisch zum Auswärtssieg: Pfadi Winterthur (mit Jonas Langerhuus, re.) gewann zum Auftakt des Playoff-Finals gegen Wacker Thun (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

In den beiden Runden zuvor hatten die Berner Oberländer kein Spiel verloren, bis sie vom Cupsieger gestoppt wurden. Zusammen mit dem starken argentinischen Keeper Matias Schulz, der 14 Bälle blockierte, gehörte der Schweizer Nationalspieler Sidorowicz im Aufbau mit diversen brillanten Aktionen in schwierigen Situationen zu den herausragenden Figuren der mental robusten Gäste.

Ganz klaglos nahm der Finalrundensieger den Fehltritt vor über 1800 Anhängern nicht hin. Unmittelbar nach dem späten Treffer von Matchwinner Sidorowicz reichte Wacker einen (vergeblichen) Spielfeldprotest ein - Pfadi habe unmittelbar vor dem entscheidenden Konter mit einem Mann zu viel verteidigt. Nach einem mehrminütigen Studium der TV-Bilder empfahl der Vertreter des Verbandssportgerichts Wacker, die Beschwerde zurückziehen; es gebe keine relevanten Anhaltspunkte, um den Tatsachenentscheid der Referees umzustossen.

Nach der spektakulären Wende gegen den gestürzten Serienmeister Kadetten Schaffhausen setzte das sehr gut bestückte und selbstbewusste Team von Trainer Adrian Brüngger mit dem vierten Sieg in Folge einen nächsten Akzent. Fahren die Pfader auf ihrem aktuellen Niveau fort, rücken sie der ersten Meistertrophäe seit 14 Jahren näher.

Die beiden aktuell besten Equipen der Schweiz bekämpften sich auf jedem Quadratmeter mit hoher Intensität. Defensiv liessen die Beteiligten auffällig wenig zu. In den ersten 30 Minuten kamen die Angriffsreihen gesamthaft nur auf 16 Treffer. "Die Leistung der Defensive war fantastisch", kommentierte Brüngger nach dem Coup.

Seitens der Thuner Feldakteure erfüllte einzig Lukas von Deschwanden bis zu seinem verhängnisvollen Fehlpass in der Schlussminute der Verlängerung höchste Ansprüche. Der künftige Stuttgarter Bundesliga-Regisseur hielt seine Mannschaft mit zehn Treffern im Spiel; der talentierte Shooter Lenny Rubin hingegen leistete sich mit einer enttäuschenden Effizienz von 33 Prozent zu viele persönliche Timeouts.

Wie schwer die erst dritte Heimniederlage der Saison wiegt, bleibt abzuwarten. In 85 Prozent der Fälle verloren die Thuner ausserhalb ihrer Halle nicht. Und wer ihre Wut spürte, mit welcher sie auf das negative Ergebnis reagierten, kann Brünggers vorsichtige Prognose nachvollziehen: "Diese Serie könnte über fünf Spiele gehen."

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