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Pfadi eliminiert Meister Kadetten Schaffhausen

Pfadi Winterthur und Wacker Thun bestreiten den Final um die Schweizer Handball-Meisterschaft. Die Winterthur schaffen nach einem 0:2-Rückstand gegen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen die Wende.
Pfadi Winterthur und Trainer Christian Brüngger entthronten den Titelverteidiger Wacker Thun (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Pfadi Winterthur und Trainer Christian Brüngger entthronten den Titelverteidiger Wacker Thun (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

(sda)

Pfadi Winterthur und Wacker Thun bestreiten den Final um die Schweizer Handball-Meisterschaft. Die Winterthur schaffen nach einem 0:2-Rückstand gegen Titelverteidiger Kadetten Schaffhausen die Wende.

Vor dieser Saison war es seit der Wiedereinführung der Playoffs im Jahr 2011 viermal zum Duell Pfadi gegen die Kadetten gekommen, und viermal hatten sich die Schaffhauser durchgesetzt. Die Winterthurer gewannen bloss zwei von 14 Partien. Auch diesmal sah es schlecht aus, verlor doch Pfadi die ersten beiden Spiele 28:29. Dank einer enormen Willensleistung drehten sie die Serie aber noch. Somit ist für die erfolgsverwöhnten Kadetten der Traum vom fünften Titelgewinn in Folge vorbei. Seit 2011 hatten sie einzig im Final 2013 gegen Wacker (2:3) eine Playoff-Serie verloren.

Die Vorentscheidung in der Finalissima fiel zwischen der 31. und der 40. Minute, als sich die Winterthurer von 16:16 auf 24:18 absetzten. Die Taktik des scheidenden Schaffhauser Trainers Arno Ehret, im Angriff konsequent mit sieben gegen sechs Feldspielern zu agieren, ging nicht auf; beim Auswärtssieg in der ersten Partie hatte diese Massnahme noch zur Wende geführt. Fünf Tore erzielte das Heimteam ins leere Gehäuse.

Zwei Akteure sind bei Pfadi besonders hervorzuheben: Torhüter Matias Schulz, der es mit 17 Paraden auf eine Abwehrquote von 39 Prozent brachte, und Spielmacher Kevin Jud, der elf Treffer erzielte. Die beiden Keeper der Kadetten, Ivan Stevanovic (7) und Simon Kindle (4), wehrten zusammen bloss elf Schüsse ab. Sechs der sieben Paraden gelangen Stevanovic nach dem 20:25 (42.). Ausserdem blieben mit dem ungarischen Top-Regisseur Gabor Csaszar (ein Tor) und dem iranischen Aufbauer Pouya Norouzi (0) zwei Schlüsselspieler weit unter ihren Möglichkeiten. Das war für die Schaffhauser nicht zu kompensieren.

Die erste Finalpartie zwischen Qualifikationssieger Wacker Thun und Pfadi Winterthur findet am kommenden Samstag im Berner Oberland statt. In den bisherigen drei Saisonduellen gewann jeweils das Auswärtsteam, wobei es 2:1 für Thun steht. Während Wacker den zweiten Meistertitel nach 2013 anstrebt, wartet Pfadi seit 2004 auf die zehnte Meistertrophäe.

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