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Peking-Olympiasieger Sanchez zwei Jahre gesperrt

Samuel Sanchez, der längst nicht mehr aktive spanische Olympiasieger von 2008 in Peking, wird wegen eines Dopingbefundes auf das Wachstumshormon GHRP-2 aus dem Jahr 2017 für zwei Jahre gesperrt.
Samuel Sanchez wurden Wachstumshormone nachgewiesen (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JAVIER LIZON)

Samuel Sanchez wurden Wachstumshormone nachgewiesen (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JAVIER LIZON)

(sda/apa)

Dies teilte der Radsport-Weltverband (UCI) mit.

Bei der Bemessung der Sanktion sei man nach Würdigung der Beweise der Sanchez-Argumentation eines verunreinigten Nahrungsergänzungsmittels gefolgt, so die UCI.

Aufgrund der langen Verfahrensdauer wäre Sanchez in diesem August wieder startberechtigt, er hat seine Karriere aber längst für beendet erklärt. Die letzten Jahre seiner Karriere fuhr er ab 2014 für BMC.

Der seit dem Bekanntwerden des positiven Tests im August 2017 suspendiert gewesene Goldmedaillengewinner von Peking 2008 gewann unter anderem fünf Etappen der Vuelta. Im Strassenrennen von Peking 2008 gewann Cancellara seinerzeit nachträglich Silber. Der Berner rückte damals für den des EPO-Dopings überführten Italiener Davide Rebellin vom 3. auf den 2. Rang vor.

2010 war Sanchez bei der Tour de France Gesamt-Vierter, wegen nachträglicher Dopingsperren des ursprünglichen Siegers Alberto Contador und von Denis Mentschow rückte er seinerzeit noch auf den 2. Rang vor. Bei der Spanien-Rundfahrt im Jahr davor war er ebenfalls Zweiter.

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