Peier gelingt Befreiungsschlag

Der WM-Dritte Killian Peier überzeugt in der Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.

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Killian Peier fliegt in die Tiefe.

Killian Peier fliegt in die Tiefe.

KEYSTONE/EPA/CBR sam
(sda)

Peier konnte wieder die Faust ballen, nachdem er zuletzt in Engelberg unten durch musste und zum Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf sogar den Finaldurchgang verpasste hatte. Der Waadtländer setzte nach 134 m auf und wurde mit Platz 14 belohnt.

Die Weltbesten lagen nahe beieinander. Peiers Rückstand auf den Sieger Karl Geiger aus Deutschland betrug bloss 9,0 Punkte. Peiers Leistung war also klar besser als dies der Rang suggeriert.

Mit Simon Ammann (32./128,5 m) und Gregor Deschwanden (49./122 m) schafften zwei weitere Schweizer den Sprung ins Hauptfeld. Ausgeschieden ist hingegen Dominik Peter (52./122).

Ryoyu Kobayashi ist doch schlagbar - zumindest in der Qualifikation. Japans Dauersieger landete hinter dem deutschen Hoffnungsträger Geiger im 3. Rang. Das verspricht Spannung für den Auftakt im Jahr 2020. Der Oberstdorfer, der schon im vergangenen Jahr als deutscher Favorit ins Tournee-Rennen gestartet war, ist diesen Winter bislang ein Muster an Konstanz. In keinem Weltcup-Springen schnitt er schlechter als Platz 7 ab, zum Saisonhöhepunkt scheint er sein Niveau noch einmal gesteigert zu haben.

Österreichs Hoffnungen ruhen auf dem Top-Springer Stefan Kraft, der im K.o.-Duell wie schon in Oberstdorf gegen den Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer anzutreten hat. Peier (mit Luca Roth/GER) und Simon Ammann (mit Daniel Huber/AUT) erhalten lösbare Aufgaben. Deschwanden hingegen muss gegen den Österreicher Philipp Aschenwald antreten, der in der Qualifikation Zweiter wurde.