Olympia-Qualifikation aber keine Medaille für den Bahnvierer

Der Schweizer Bahnvierer fährt an den Weltmeisterschaften in Berlin nicht um die Medaillen. Mit dem 6. Rang erreichen die Schweizer immerhin das Minimalziel der Olympia-Qualifikation.

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Das Ticket für Tokio 2020 im Sack: Der Schweizer Bahnvierer wird nach 2016 in Rio de Janeiro zum zweiten Mal hintereinander an Olympischen Sommerspielen teilnehmen

Das Ticket für Tokio 2020 im Sack: Der Schweizer Bahnvierer wird nach 2016 in Rio de Janeiro zum zweiten Mal hintereinander an Olympischen Sommerspielen teilnehmen

KEYSTONE/EPA/NEIL HALL
(sda)

Nach einer verhaltenen Qualifikation (Platz 8 in 3:52,888) gelang den Schweizern in der Hauptrunde zwar die erhoffte Steigerung. Im Duell mit Titelverteidiger Australien fuhr das Quartett mit Robin Froidevaux, Stefan Bissegger, Claudio Imhof und Lukas Rüegg in der Mannschaftsverfolgung über 4000 m eine Zeit von 3:51,665 Minuten heraus. Um am Donnerstag den kleinen Final um Bronze bestreiten zu können, fehlten den Schweizern aber fast drei Sekunden. In der Endabrechnung klassierten sie sich vor Deutschland und Frankreich im 6. Rang.

Damit egalisierte das Team von Swiss Cycling die WM-Resultate von 2017, 2018 und 2019. Insgeheim hatten sich die Schweizer nach einem starken Jahr 2019 bei den Titelkämpfen im Berliner Velodrom aber mehr erhofft. Im letzten Dezember knackten sie in Neuseeland erstmals die 3:50er-Marke und sicherten sich damit den ersten Weltcupsieg.

Den Final am Donnerstag bestreiten Dänemark und Neuseeland. Die Dänen senkten am Mittwoch gleich zweimal den Weltrekord. In der Qualifikation blieben sie fast eineinhalb Sekunden unter der alten Bestmarke der Australier, herausgefahren vor einem Jahr an der WM in Polen. In der Hauptrunde (3:46,203) steigerten sie sich nochmals um fast drei Zehntel.