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Riesenslalom-Weltcup-Finale: Odermatt fährt schon wieder aufs Podest

Marco Odermatt fährt immer stärker. Der Nidwaldner wird beim Weltcup-Finale in Andorra hinter Alexis Pinturault Zweiter im Riesenslalom und landet so wie schon die Woche zuvor auf dem Podium.
Marco Odermatt. (Bild: KEYSTONE/APA/HELMUT FOHRINGER, Soldeu, 16. März 2019)

Marco Odermatt. (Bild: KEYSTONE/APA/HELMUT FOHRINGER, Soldeu, 16. März 2019)

(sda)

In Kranjska Gora hatte für Odermatt Rang 3 resultiert, und nur sieben Tage später schaffte der 21-jährige Innerschweizer zum zweiten Mal in seiner noch jungen Karriere den Sprung aufs Podest. Auf den siegreichen Franzosen Alexis Pinturault, der seinen 23. Weltcupsieg errang, büsste Odermatt 44 Hundertstel ein. Der fünffache Junioren-Weltmeister von 2018, bei Halbzeit noch Dritter, fuhr im zweiten Lauf Bestzeit. Damit konnte er aber nur die Hälfte seines Rückstandes aus dem ersten Lauf wettmachen. Für Odermatt ist eigentlich aufgrund seiner bestechenden Form schade, dass die Saison an diesem Wochenende zu Ende geht.

Pinturault hatte schon im ersten Durchgang die Weichen auf Sieg gestellt. Der Franzose, der am kommenden Mittwoch 28 Jahre alt wird, sicherte sich seinen zweiten Erfolg der Saison. Zuvor hatte er einzig die Kombination von Bansko für sich entschieden. In dieser Disziplin war Pinturault in Are auch Weltmeister geworden. Im Riesenslalom hatte er zuletzt im Dezember 2017 in Val d'Isère gewonnen.

Weltcuppunkte gab es zudem für den Walliser Loïc Meillard und den Ostschweizer Cédric Noger. Meillard verbesserte sich im zweiten Lauf vom 14. in den 10. Schlussrang. Noger, der vor einer Woche in Kranjska Gora völlig unerwartet Vierter geworden war, belegte Platz 12, womit er sein zweitbestes Resultat Weltcup-Resultat realisierte. Gino Caviezel blieb als 19. ohne Punkte.

Die Favoriten reüssierten für einmal nicht. Marcel Hirscher, der die Kristallkugeln für Gesamtwertung und Riesenslalom schon vor dem Finale sichergestellt hatte, büsste seine Siegchancen schon im ersten Lauf ein und wurde letztlich Sechster. Bei ihm scheint die Luft etwas draussen zu sein. Noch schwerer tat sich jedoch der Riesenslalom-Weltmeister aus Norwegen: Henrik Kristoffersen, zuletzt Sieger in Bansko und Kranjska Gora, kam mit den Verhältnisse nicht zurecht und wurde lediglich Elfter.

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