Nsame fehlen noch sieben Tore zum Rekord

In der Epoche der Super League ist Seydou Doumbia der Torschützenkönig mit den meisten Toren. Aber Jean-Pierre Nsame hat sich längst aufgemacht, den Rekord zu brechen.

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Jean-Pierre Nsame jubelt in dieser Saison ein ums andere Mal
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Seydou Doumbia als YB-Wespe in der Saison 2009/10

Jean-Pierre Nsame jubelt in dieser Saison ein ums andere Mal

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
(sda)

In der Saison 2009/10, als sich die Young Boys im Finish vom FC Basel überflügeln liessen, erzielte Doumbia für YB 30 Tore. Die zweitbeste Marke in der 2003/04 begonnenen Ära der Super League stellten mit je 27 Toren die Basler Christian Gimenez (2004/05) und Alex Frei (2010/11) auf.

Nachdem er in den drei Spielen seit dem Wiederbeginn viermal getroffen hat, steht Jean-Pierre Nsame bei 23 Toren, und es sind noch zehn Runden zu spielen. Der 27-jährige kamerunische Stürmer der Young Boys wird gemäss der Hochrechnung bei 31,8 Toren ankommen, wenn er seine Kadenz aufrechterhält. Dies wäre erst recht bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass alle Torschützenkönige ab 2012/13 zwischen 17 und 23 Mal trafen.

Scheint Doumbias Rekord für Nsame durchaus erreichbar zu sein, ist es der Rekord der Nachkriegszeit kaum. Der früh verstorbene Däne John Eriksen erzielte in der Saison 1987/88 für Servette 36 Tore. In der Saison davor hatte Eriksen 28 Mal getroffen. Beide Male gelang es ihm nicht, den Genfern zum Titel zu verhelfen. Meister wurde jeweils Neuchâtel Xamax.