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Niederreiters Frust nach der Niederlage

Gegen dieses Tschechien hätte die Schweiz an der WM in Dänemark mehr als nur den einen Punktgewinn gewinnen können. Entsprechend ärgern sich die Spieler über die 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen.
Nino Niederreiter ärgerte sich über die Niederlage gegen Tschechien (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Nino Niederreiter ärgerte sich über die Niederlage gegen Tschechien (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda)

Gegen dieses Tschechien hätte die Schweiz an der WM in Dänemark mehr als nur den einen Punktgewinn gewinnen können. Entsprechend ärgern sich die Spieler über die 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen.

An den Olympischen Spielen in Pyeongchang hatten sich die Schweizer bei der 1:4-Niederlage von den Tschechen vorführen lassen. In Kopenhagen war von einem Klassenunterschied nichts mehr zu sehen. Im Gegenteil: Die Schweizer hatten mindestens so viel vom Spiel wie der zwölffache Weltmeister.

Und lange sah es gut aus. Nach gut 22 Minuten führten die Schweizer 3:1, nach gut 27 Minuten 4:2. Trotzdem brachten sie die Zweitore-Vorsprünge nicht über die Zeit. Der zweifache Torschütze Nino Niederreiter, nach der Partie verdient zum besten Spieler gewählt, sprach hinterher von einem "frustrierenden" Spiel.

"Wir machten viele Sachen gut, erwischten einen guten Start. Es ist mühsam, dass wir diese Partie nicht nach Hause gebracht haben. Heute liessen wir zwei Punkte liegen", so der Stürmer der Minnesota Wild, der mit drei Toren und einem Assist nun die teaminterne Skorerliste anführt.

Auch nachdem die Tschechen in der 35. Minute den Ausgleich zum 4:4 erzielt hatten, kriegten die Schweizer in der spektakulären, wilden und strafenreichen Partie ihre Chancen zum Sieg. Zuerst brachten die Schweizer in einem vierminütigen Powerplay nur wenig zustande (52.), dann scheiterte Joël Vermin mit einem Penalty. Und im Penaltyschiessen traf keiner der Schweizer, Sven Andrighetto schlug gar vor dem leeren Tor über den Puck.

"Es ging ziemlich hin und her und gab viele Powerplays", resümierte Vermin. "Für die Zuschauer war das sicher sehr attraktiv, für uns war es etwas zu hektisch. Es war schade, dass wir das Momentum nicht auf unserer Seite behalten konnten. Wir nahmen uns immer wieder den Wind aus den Segeln."

Für den weiteren Turnierverlauf stimmt der Auftritt gegen Tschechien zuversichtlich. Offensiv traten die Schweizer stark auf, immer wieder brachten sie die tschechische Defensive in die Verlegenheit. Und endlich funktionierte - mit Ausnahme der vier Minuten im Schlussdrittel - auch das Powerplay. Gleich dreimal trafen die Schweizer in Überzahl.

Nur defensiv hatten die Schweizer wieder ihre Aussetzer. Und Torhüter Leonardo Genoni erwischte nicht den besten Abend. Im Mitteldrittel musste er von den ersten vier Schüssen gleich drei passieren lassen. Am Ende betrug seine Fangquote nur gerade 77,78 Prozent.

Zeit, sich weitere Gedanken über die Niederlage zu machen, haben die Schweizer keine. Denn bereits am Mittwoch Nachmittag geht es für die mit dem Duell gegen Weissrussland weiter. "Jetzt müssen wir uns so rasch wie möglich regenerieren, damit wir morgen wieder bereit sind", sagte Niederreiter.

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