NHL-Klubs dürfen nicht mehr über Coronavirus informieren

Die NHL verlautbart, dass es den Klubs ab der Fortsetzung der laufenden Saison am 1. August nicht mehr erlaubt ist, über Coronavirus-Tests oder Verletzungen zu informieren.

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Die Wahrung der Privatsphäre steht bei der Wiederaufnahme der NHL-Saison im Vordergrund - Corona-Infizierte werden namentlich nicht mehr bekannt gegeben

Die Wahrung der Privatsphäre steht bei der Wiederaufnahme der NHL-Saison im Vordergrund - Corona-Infizierte werden namentlich nicht mehr bekannt gegeben

KEYSTONE/AP/JASON FRANSON
(sda/apa/reu)

Als Hauptgrund für diese Neuregelung wurde die Wahrung der Privatsphäre angegeben, auch die Spielergewerkschaft NHLPA soll in den Entscheid involviert gewesen sein.

«Wir haben aber als Liga auch eine Verpflichtung zu einer gewissen Transparenz im Bezug auf das Coronavirus», sagte der stellvertretende Liga-Chef Bill Daly dazu.

Man werde zumindest vorerst weiter die Testzahlen veröffentlichen, die Vereine selbst dürfen dies aber nicht mehr. «Die Medien und die Öffentlichkeit werden darüber Bescheid wissen, in welcher Situation wir uns befinden, aber wir wollen nicht über jeden einzelnen Klub oder jeden einzelnen Spieler informieren», präzisierte Daly.

Den Profis wird es aufgrund der aussergewöhnlichen Situation wegen der Pandemie freigestellt, zu ihren Teams zurückzukehren. Mit Sven Bärtschi aus der Organisation der Vancouver Canucks verzichtet bislang auch ein Schweizer auf die Saison-Wiederaufnahme.