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Nadal verteidigt Nummer 1 gegen Federer hartnäckig

Roger Federer kommt bisher nicht im Lehnstuhl zurück an die Weltranglistenspitze. Rafael Nadal ist auf Sand einmal mehr unantastbar und verteidigt seinen knappen Vorsprung souverän.
Der nächste Pokal: Rafael Nadal badet nach seinem 11. Titel in Barcelona im Konfettiregen (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ALEJANDRO GARCIA)

Der nächste Pokal: Rafael Nadal badet nach seinem 11. Titel in Barcelona im Konfettiregen (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ALEJANDRO GARCIA)

(sda)

Roger Federer kommt bisher nicht im Lehnstuhl zurück an die Weltranglistenspitze. Rafael Nadal ist auf Sand einmal mehr unantastbar und verteidigt seinen knappen Vorsprung souverän.

Die meisten Auguren waren sich einig: Federers Rückkehr auf den Tennisthron würde nur eine Frage der Zeit sein. Einen Monat ist es her, dass der Schweizer nach seiner Auftaktniederlage in Miami (gegen Thanasi Kokkinakis) den Platz an Nadal abtreten musste. Und die Rückkehr lässt - trotz nur 100 Punkten Rückstand - auf sich warten.

Der Spanier konnte und kann sich keinen Fehltritt leisten, doch davon ist er auch weit entfernt. Einmal mehr unterschätzten die Experten seine Fähigkeit, sich auf Sand in einen veritablen "Kannibalen" zu verwandeln, der alles verschlingt. In den letzten zwei Wochen musste er die Titel in Monte Carlo und Barcelona erfolgreich verteidigen - und tat dies hoch überlegen. Einem Sieg am nächsten kam Roberto Carballes Baena in der 2. Runde in Barcelona, als Nadal "nur" 6:4, 6:4 gewann. In allen anderen Spielen gab er fünf Games und weniger ab.

Damit hat sich Nadal zwei weitere Wochen an der Spitze gesichert. Diese Woche macht er eine Pause, dann muss er auch in Madrid den Titel holen. Erst eine Woche später in Rom hat er erstmals ein wenig Spielraum, da er nur einen Viertelfinal-Vorstoss verteidigen muss. Madrid könnte für den bald 32-jährigen Mallorquiner tatsächlich die kniffligste Aufgabe sein. Im Gegensatz zu Monte Carlo und Barcelona, wo er jeweils zum 11. Mal triumphierte, gewann er in der spanischen Hauptstadt bisher "nur" fünf Mal. Unter anderem verlor er einmal im Final gegen Federer - eine von nur zwei Niederlagen auf Sand gegen den Basler.

Ein Grund dafür, dass Nadal in Madrid ein klein wenig verwundbarer ist als anderswo, könnte die Lage auf rund 700 Metern über Meer sein. Das macht die Bälle etwas schneller und gibt Angriffsspielern ein bisschen mehr Chancen. So könnten beispielsweise ein John Isner oder ein Nick Kyrgios gefährlich werden, falls sie sehr gut aufschlagen. Aber eben: Es bleibt ein Sandplatz, und da ist Rafael Nadal grundsätzlich haushoher Favorit - und Roger Federers Rückkehr zur Nummer 1 ist mittlerweile ziemlich in die Ferne gerückt. Er selber wird erst Mitte Juni in Stuttgart auf Rasen wieder Punkte sammeln können.

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