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Muff ersetzt Paul Estermann für die Weltreiterspiele

Selektionsmutation bei den Schweizer Springreitern für die Weltreiterspiele vom 19. bis 23. September in Tryon (USA): Für Paul Estermann rückt Werner Muff in die Equipe.
Werner Muff und Daimler reisen nun doch mit der Schweizer Equipe in die USA (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)

Werner Muff und Daimler reisen nun doch mit der Schweizer Equipe in die USA (Bild: KEYSTONE/EPA/SASCHA STEINBACH)

(sda)

Wegen einer leichten Sehnenverletzung zieht der Luzerner Paul Estermann sein vorgesehenes WM-Pferd Lord Pepsi von der Teilnahme an den Weltreiterspielen (WEG) zurück. Das Risiko bei einem Einsatz wäre für das Pferd zu gross gewesen. Zudem läuft gegen den Luzerner seit weit über einem Jahr ein Verfahren wegen angeblicher Tierquälerei.

Nun rückt also doch noch der Seuzacher Werner Muff mit dem sprungkräftigen, zehnjährigen Niederländer Daimler in die Schweizer WM-Equipe, die sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft Medaillenchancen hat. Zusammen mit Steve Guerdat/Bianca, Martin Fuchs/Clooney und Janika Sprunger/Bacardi startet Werner Muff mit Daimler als Fixstarter im Team von Equipenchef Andy Kistler. Ersatzreiter bleibt Arhur Gustavo da Silva mit Inonstop.

Ursprünglich war Werner Muff, GP-Zweiter, Championatssieger sowie bester Turnierreiter im Januar am CSI Basel, knapp aus den Traktanden gefallen, was ihn sehr enttäuscht hatte. Als Reservist wollte der WM-, EM- und olympiaerfahrene Reiter nicht in die USA reisen. Doch nun ist die Situation anders. «Am Freitag habe ich die Anfrage erhalten. Nach Absprache mit Pferdebesitzerin Marlis Mühlebach haben wir zugesagt und unseren Plan, der einen Start mit Daimler am CSI Rom in der Global Champions League vorsah, geändert», erzählt Muff. «Mein Saisonplan war ganz klar auf die WM in Tryon ausgerichtet. Deshalb habe ich auch auf einige GP-Einsätze mit Daimler verzichtet.»

Den leichten Rückfall nach der Hochform in der Halle und zu Saisonbeginn im Freien kann Muff begründen: «Es war alles im grünen Bereich. Aber Daimler baute jeweils in der zweiten Nationenpreisrunde am gleichen Tag leicht ab. Vor allem in Aachen. Er litt an einer bakteriellen Infektion, die inzwischen auskuriert ist.» Jetzt gelte die volle Konzentration dem Saisonhöhepunkt und der Olympia-Qualifikation, wozu ein Teamrang unter den besten sechs notwendig ist.

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