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Mitfavorit Bautista Agut gegen Aussenseiter Berrettini im Final

Den Final des J. Safra Sarasin Swiss Open Gstaad bestreiten am Sonntagmittag der als Nummer 2 gesetzte Roberto Bautista Agut gegen den italienischen Aussenseiter Italiener Matteo Berrettini.
Roberto Bautista Agut benötigte zwei Stunden und 41 Minuten für seinen Finaleinzug (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Roberto Bautista Agut benötigte zwei Stunden und 41 Minuten für seinen Finaleinzug (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Der Halbfinaltag wurde vom Regen verdorben. Die Partien begannen erst mit über vier Stunden Verspätung. Aber für Sonntagmittag, den letzten Tag des zweiwöchigen Gstaader Tennissommers, ist wieder Kaiserwetter angekündigt.

Den ersten Halbfinal gewann der 22-jährige Italiener Matteo Berrettini (ATP 84) gegen den estnischen Qualifikanten Jürgen Zopp mit 6:4, 7:6 (8:6). Berrettini blieb auch im vierten Einzel dieser Woche ohne einen Satzverlust. Der Römer wurde aber mehr gefordert als in den Runden zuvor, wo er nie mehr als vier Games in einem Satz abgab. Zopp kämpfte sich im zweiten Satz in ein Tiebreak. Berrettini nützte schliesslich nach 81 Minuten den dritten Matchball.

Vor dieser Woche hatte Berrettini an ATP-Turnieren achtmal in der 1. und drei in der 2. Runde verloren. Letzte Woche war er in Bastad am Swedish Open in den Achtelfinals gegen Henri Laaksonen völlig chancenlos geblieben (2:6, 2:6). Aber in Gstaad stimmen die Bedingungen für den jungen Italiener. Berrettini qualifizierte sich in Einzel und Doppel für den Final.

Im Endspiel trifft Berrettini auf den letzten im Tableau verbliebenen etablierten Spieler. Roberto Bautista Agut, die Nummer 17 der Welt, rang den 23-jährigen Serben Laslo Djere (ATP 101) in 2:41 Stunden mit 6:7 (5:7), 6:4, 6:4 nieder. Bautista Agut hätte sich die Aufgabe einfacher machen können. Aber der 30-jährige Spanier verlor den ersten Satz, der 67 Minuten dauerte, nach einer 5:2-Führung mit 6:7 (5:7). Bautista Agut greift im Saanenland nach seinem neunten Titel auf der Tour; heuer triumphierte er schon in Auckland und Dubai.

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