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Mit der Wut im Bauch zum ersten Sieg

Mit der «Wut im Bauch» sei der SC Bern aufgetreten, sagt Matchwinner Andrew Ebbett nach dem ersten Sieg des Favoriten im Playoff-Halbfinal gegen Biel. Das Rezept hat gewirkt.
Nicht nur in dieser Szene war Biel (im Bild Beat Forster) im dritten Halbfinal-Spiel gegen Bern (Matthias Bieber) einen Schritt zu langsam (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Nicht nur in dieser Szene war Biel (im Bild Beat Forster) im dritten Halbfinal-Spiel gegen Bern (Matthias Bieber) einen Schritt zu langsam (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Mit einem Treffer, dem ersten in diesen Playoffs überhaupt, und drei Assists hatte Ebbett grossen Anteil beim 6:2-Sieg der Berner. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Kanadier nach der Partie. «Ich habe schon fast vergessen, wie es sich anfühlt (ein Tor zu schiessen - Red.). Ich hatte versucht, der Mannschaft anders zu helfen. Nun bin ich froh, hat es geklappt», sagte Ebbett gegenüber dem TV-Sender MySports.

Unter der Regie von Ebbett feierten die Berner einen überzeugenden Sieg. «Ich hoffe, der Knoten hat sich nun gelöst», so Ebbett. Nicht nur der kanadische Routinier erzielte seinen ersten Treffer für Bern in diesen Playoffs, sondern auch Doppeltorschütze Jan Mursak, der nach langer Verletzungspause (Hirnerschütterung) zurückgekehrte Ramon Untersander und Gregory Sciaroni.

So abgeklärt wie auf dem Eis analysierte Untersander die Partie: «Wir sind auch nach der zweiten Niederlage ruhig geblieben, wir haben viel Charakter im Team.» Untersander sah aber nicht nur Gutes beim Auftritt des SCB: «Heute spielten wir sicher gut, aber erneut nicht über 60 Minuten. Es ist gut zu wissen, dass wir weiter Potenzial nach oben haben.»

Luft nach oben besitzt auch Biel. «Wir haben am Dienstag im vierten Spiel etwas gut zu machen», kündigte Mathieu Tschantré im TV-Interview mit SRF. «Es war schwierig für uns. Bern gewann mehr Zweikämpfe und machte mehr fürs Spiel. Wir fanden nie wirklich in die Partie.»

Einen noch überzeugenderen Auftritt als Bern gelang dem EV Zug, dem anderen grossen Titelanwärter, gegen Lausanne. «Ja, vieles lief heute für uns, aber wir haben auch hart gearbeitet», befand Lino Martschini nach dem 5:0 und dem 2:1 in der Serie. Der Torschütze zum 1:0 wollte den klaren Erfolg aber nicht überbewerten: «An manchen Tagen klappt es besser als an anderen. Heute waren wir sicher besser, aber Lausanne ist eine gute Mannschaft.»

Drei der fünf Tore schoss Zug in Überzahl, Martschini gelang in der 6. Minute bereits der vierte Powerplay-Treffer in diesen Playoffs. «Wir konnten von Beginn weg viel Druck erzeugen, deshalb zwangen wir sie zu Strafen», so Martschini. Nach diesem Spiel scheint klar: Wollen die Waadtländer eine Chance auf den Finaleinzug haben, dürfen sie sich nicht derart viele Strafen leisten wie am Samstag (8mal 2 Minuten).

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