Mikaela Shiffrin trauert um ihren Vater

Mikaela Shiffrin trauert um ihren Vater. Wie die 24-jährige Weltcup-Dominatorin mitteilt, ist ihr Vater Jeff Shiffrin unerwartet gestorben.

Hören
Drucken
Teilen
Jeff Shiffrin, hier beim Fotografieren seiner Tochter Mikaela am Weltcup-Finale in Andorra im Vorjahr, verstarb unerwartet

Jeff Shiffrin, hier beim Fotografieren seiner Tochter Mikaela am Weltcup-Finale in Andorra im Vorjahr, verstarb unerwartet

KEYSTONE/EPA/CHRISTIAN BRUNA
(sda)

«Unser Berg, unser Ozean, unser Sonnenaufgang, unser Herz, unsere Seele, unser Alles», schrieb die zweimalige Olympiasiegerin und fünfmalige Weltmeisterin auf ihren sozialen Netzwerken. Eine Todesursache wurde nicht genannt.

Jeff Shiffrin war Anästhesist. Zusammen mit seiner Frau Eileen, einer ehemaligen Krankenschwester und Skilehrerin, förderte er Mikaelas Karriere seit mehreren Jahren intensiv und begleitete die Tochter regelmässig zu Weltcuprennen. Ihr Vater sei das stabile Fundament gewesen, schrieb Shiffrin. «Er hat uns so viele wertvolle Dinge beigebracht. Vor allem lehrte er uns die goldene Regel: Sei nett und denke nach, bevor du handelst. Das ist etwas, das ich immer in mir tragen werde.»

Mikaela Shiffrin gewann bislang 66 Weltcuprennen. Die 24-jährige Amerikanerin hat gute Chancen, den Rekord des Schweden Ingemar Stenmark (86) zu brechen. Zuletzt gewann sie in Bansko eine Abfahrt und einen Super-G. Ob sie aufgrund des Todesfalls eine Wettkampfpause einlegen wird, ist unklar. Auf den Abstecher nach Rosa Chutor hat sie am letzten Wochenende verzichtet. Die nächsten Rennen stehen am kommenden Wochenende in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm.