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Michael Albasini vergibt durch Sturz seine Medaillen-Chancen

Michael Albasini scheint an den Strassen-Europameisterschaften in Glasgow auf dem Weg zu einer Medaille, ehe ein Sturz seine Ambitionen zunichte macht.
Michael Albasini - der grosse Schweizer Pechvogel an der Strassen-EM (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Michael Albasini - der grosse Schweizer Pechvogel an der Strassen-EM (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Michael Albasini, der Schweizer Team-Leader, lag vielversprechend im Rennen, als er 9,5 km vor dem Ziel aus der Entscheidung gerissen wurde. Der Thurgauer kam in der zehn Fahrer umfassenden Spitzengruppe wie einige andere auf der regennassen Strasse zu Fall. Damit war es vorbei mit dem Traum, eine Medaille zu gewinnen. Albasini kam zwar nochmals nahe an die Spitzenfahrer heran, die fast alle den Zwischenfall unbeschadet überstanden hatte. Am Ende blieb dem Schweizer aber nur der 7. Schlussrang.

Fünf Mann machten letztlich auf der Zielgeraden den EM-Titel unter sich aus. Gold ging an den 29-jährigen Italiener Matteo Trentin, der vor dem Niederländer Mathieu van der Poel und dem Belgier Wout van Aert gewann.

Peter Sagan, vor zwei Jahren Gewinner der ersten Strassen-EM und zuletzt dreimal in Folge Weltmeister, gab das Rennen rund 80 km vor dem Ziel auf. Der Topfavorit aus der Slowakei beklagte sich über Schmerzen im Rücken, die ihn seit seinem Sturz in der Tour de France plagen.

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