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Messi wegen Vorwürfen gegen Verband drei Monate gesperrt

Lionel Messi wird für seine Korruptionsvorwürfe gegen den südamerikanischen Fussballverband CONMEBOL nach der Copa America doch noch härter bestraft. Der Argentinier wird für drei Monate gesperrt.
Lionel Messi warf dem Kontinentalverband Korruption vor (Bild: KEYSTONE/AP/VICTOR R. CAIVANO)

Lionel Messi warf dem Kontinentalverband Korruption vor (Bild: KEYSTONE/AP/VICTOR R. CAIVANO)

(sda/dpa)

Wie die CONMEBOL mitteilte, darf Messi in diesem Zeitraum keine Partien für die Nationalmannschaft bestreiten. Zudem wurde der Stürmerstar zur Zahlung von einer Strafe in Höhe von 50'000 US-Dollar verurteilt.

Messi hatte nach dem kleinen Final der Copa America gegen Chile am 6. Juli in São Paulo den Verband kritisiert: «Wir sollten an dieser Korruption nicht teilnehmen.» Zur Siegerehrung erschien er erst gar nicht. Wegen eines Gerangels mit dem chilenischen Verteidiger Gary Medel an der Aussenlinie war Messi zuvor mit Rot vom Platz gestellt worden. Deshalb ist er bereits für das erste Qualifikationsspiel für die WM 2022 im kommenden März gesperrt.

Wegen der neuen Sperre wird Messi nun vier Freundschaftsspiele verpassen, darunter auch die Partie gegen die deutsche Nationalmannschaft am 9. Oktober in Dortmund. Auch bei den Spielen gegen Chile und Mexiko im September in den USA und einer weiteren Partie im Oktober voraussichtlich gegen Portugal darf er nicht für Argentinien auflaufen.

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