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Meiers Debüt gegen angeschlagene Weissrussen

17 Stunden nach dem Spielende gegen Tschechien müssen die Schweizer an der WM in Dänemark gegen Weissrussland bereits wieder ran. Gegen den angeschlagenen Gegner spielt erstmals Timo Meier.
Timo Meier debütiert gegen Weissrussland (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Timo Meier debütiert gegen Weissrussland (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda)

17 Stunden nach dem Spielende gegen Tschechien müssen die Schweizer an der WM in Dänemark gegen Weissrussland bereits wieder ran. Gegen den angeschlagenen Gegner spielt erstmals Timo Meier.

Weissrussland organisiert 2021 zusammen mit Lettland die WM und möchte bis dahin wieder eine kompetitive Mannschaft beisammen haben. In Kopenhagen gelten die Weissrussen in der Gruppe A aber zusammen mit Österreich als erste Kandidaten für den Abstieg.

Nach einem personellen Umbruch fehlt es den Osteuropäern an Qualität in der Mannschaft, was sich bisher in drei klaren Niederlagen äusserte. Selbst gegen Frankreich (2:6) blieb Weissrussland chancenlos. Dies kostete schliesslich am Dienstag Trainer Dave Lewis den Job. Sein bisheriger Assistent Sergej Puschkow soll die Weissrussen vor dem Abstieg retten.

Gegen die Mannschaft von Patrick Fischer sind die Weissrussen am Mittwoch der klare Aussenseiter. In der jüngeren Vergangenheit musste die Schweiz an einer WM nur einmal als Verlierer vom Feld, vor vier Jahren an der letzten Heim-WM der Weissrussen in Minsk (3:4). Vor einem Jahr in Paris setzte sich die Schweizer Auswahl problemlos mit 3:0 durch.

Mit einem weiteren Erfolg würden die Schweizer endgültig Kurs auf die Viertelfinals nehmen. Nicht zuletzt Timo Meier soll neuen Schwung bringen. Der Stürmer der San Jose Sharks traf am Dienstag in Kopenhagen ein und wird nach einem Ruhetag sein WM- und Länderspiel-Debüt feiern.

Er habe hektische Tage und Stunden hinter sich, sagte Meier nach seiner Ankunft. "Ich flog 10 Stunden und hatte nicht viel Schlaf in den letzten Tagen. Aber ich bin ein Spieler, der viel Energie hat. Insofern ist das kein Problem. Ich freue mich, hier zu sein, und hoffe, der Mannschaft helfen zu können."

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