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Medaillen-Upgrade für zwei russische Doperinnen

Die russischen Mittelstreckenläuferinnen Tatjana Tomaschowa und Jekaterina Poistogowa erhalten vom IOC nachträglich die Silbermedaillen der Olympischen Spiele 2012 in London
Jekaterina Poistogowa erhält Olympia-Silber (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Jekaterina Poistogowa erhält Olympia-Silber (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda/dpa)

Tomaschowa rückte im Rennen über 1500 m um zwei Ränge vor, weil zwei türkische Athletinnen nachträglich disqualifiziert worden waren. Poistogowa verbesserte sich vom 3. in den 2. Rang, da ihre russische Trainingspartnerin Maria Sawinowa ihren 800-Meter-Olympiasieg wegen eines positiven Dopingbefunds verlor. Gold war bereits nachträglich an die Südafrikanerin Caster Semenya gegangen.

Pikant: Beide haben ebenfalls eine Vergangenheit mit Doping. Poistogowa wurde 2017 für zwei Jahre gesperrt, Tomaschowa war schon 2008 bestraft worden, weil sie bei einer Probe Fremdurin abgegeben hatte. Das IOC begründete die Neuvergabe der Medaillen an die Russinnen folgendermassen: «Bei beiden Athletinnen waren während der Spiele 2012 in London und in der Nachtestperiode 2015 bis 2017 keine Verstösse festgestellt worden.»

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