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Max Heinzer als Teamleader wieder gefordert

Teamleader Max Heinzer ist an den Fecht-Europameisterschaften im serbischen Novi Sad der einzige Schweizer Medaillenkandidat im Degen-Einzel vom Sonntag.
Auf Max Heinzer ruhen einmal mehr die Schweizer Fecht-Hoffnungen (Bild: KEYSTONE/LUKAS LEHMANN)

Auf Max Heinzer ruhen einmal mehr die Schweizer Fecht-Hoffnungen (Bild: KEYSTONE/LUKAS LEHMANN)

(sda)

Die Schweizer sind bei beiden Geschlechtern im Degen sowohl im Einzel als auch im Team vertreten.

Max Heinzer war in der laufenden Weltcup-Saison der einzige Schweizer Degenfechter, der im Einzel jeweils überhaupt in die Top 8 vorstiess. Der Weltranglisten-Fünfte erkämpfte sich seinen bereits zehnten Weltcup-Erfolg, war einmal Dritter und weitere zweimal in den Top 8.

Der in Mailand studierende und mit dem italienischen Nationalteam trainierende Michele Niggeler war vor einem Jahr im EM-Einzel als Achter zwar bester Schweizer. Doch seither ist der Tessiner nicht mehr auf Touren gekommen, scheiterte in sämtlichen Einzel-Weltcups noch vor den letzten 64 und ist deshalb nur für das Team nominiert.

Als WM-Zweiter nur Underdog

In diesem EM-Teamwettbewerb vom Mittwoch sind die Schweizer Männer zwar aktueller WM-Zweiter, gelten aber dennoch als Aussenseiter im Kampf um Edelmetall. Denn in der laufenden Saison erreichten die Schweizer im Teamwettbewerb in fünf Weltcups nur einmal einen Podestplatz (3. Heidenheim). Die Equipe bildeten da Heinzer, der Olympia-Vierte Benjamin Steffen, Niggeler und der damals debütierende Walliser Lucas Malcotti (23).

Malcotti ist in Novi Sad erneut als Nummer 4 vorgesehen. Er war vor einigen Wochen ein Leistungsträger des Schweizer Degen-Teams beim Goldmedaillen-Gewinn an der U23-EM. Der Schweizer Rekord-Weltcupgewinner und Rekord-EM-Medaillengewinner Heinzer relativiert aber gegenüber der Nachrichtenagentur sda: «Der Sprung von der U23 ins Feld der Elite ist gross.» Tatsächlich ist Malcotti in der Elite-Weltrangliste gerade Mal die Nummer 169.

Malcotti wird in Novi Sad die Rolle von Gregor Kuhn einnehmen, dem vierten Schweizer WM-Silbermedaillengewinner vom Vorjahr neben Heinzer, Steffen und Niggeler. Der U23-Einzel-EM-Dritte Alexis Bayard und Alexandre Pittet, zwei weitere U23-Goldmedaillengewinner dieses Jahres, erhalten im EM-Einzel ihre Bewährungsmöglichkeit. Um jemanden aus dem WM-Silberteam des Vorjahres verdrängen zu können, müssen die beiden indes noch an defensiver Stabilität zulegen.

Olympia-Qualifikation ab April 2019

Rund neun Monate vor Beginn der einjährigen Olympia-Qualifikationsphase für Tokio 2020 ist sich Heinzer bewusst: «Wenn wir an den EM oder an den WM mit dem Team kein Podest erreichen, wird es schwer, in den Top 8 zu verbleiben.» Für die Olympia-Qualifikation 2020 wird man sich per Frühjahr 2020 im Bereich der Top 6 der Welt befinden müssen. Laut Heinzer sei das Team aktuell zwar fähig, gute Nationen zu schlagen, «doch es braucht noch mehr Konstanz», sagt der 30-jährige Schwyzer.

Aktuell klar ausserhalb des Levels einer Olympia-Qualifikation befindet sich das Schweizer Frauenteam. Dieses befindet sich seit dem vor zwei Jahren vollzogenen Rücktritt von Ex-Europameisterin Tiffany Géroudet im Aufbau. Sowohl im Einzel als auch im Team wäre ein Überstehen des Achtelfinals bereits als positive Überraschung zu werten. Immerhin gab es zuletzt auf U23-Ebene Silber im Teamwettbewerb sowie Bronze im Einzel.

Diesjähriger Saisonhöhepunkt auf Elite-Ebene sind die Weltmeisterschaften in gut einem Monat im chinesischen Wuxi.

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