Mauro Caviezels Comeback mit Bestzeit am Lauberhorn

Mauro Caviezel stellt bei seiner Rückkehr im ersten Abfahrtstraining in Wengen gleich die Bestzeit auf.

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Rückkehrer Mauro Caviezel bestand den Belastungstest am Lauberhorn mit Bravour

Rückkehrer Mauro Caviezel bestand den Belastungstest am Lauberhorn mit Bravour

KEYSTONE/AP/ROBERT F. BUKATY
(sda)

Der 31-jährige Bündner, der wegen einer Unterschenkelverletzung auf die Weltcup-Rennen in Bormio hatte verzichten müssen, überstand den Belastungstest am Lauberhorn ohne Schmerzen. Er war um einen Zehntel schneller als der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle.

Als Dritter folgte der Südtiroler Dominik Paris. Der Leader in der Disziplinen-Wertung, der in Wengen noch nie in die Top 3 vorstossen konnte, büsste bei besten Wetter- und Streckenbedingungen 14 Hundertstel auf die Bestzeit ein. «Es ist an der Zeit, dass ich hier auch endlich einmal auf dem Podest stehe. Das habe ich letztes Jahr allerdings auch gesagt und dann hat es nicht geklappt. Mal schauen, was die Woche bringt», sagte Paris.

Feuz: «Meine Fahrt war okay»

Die nächstbesten Schweizer hinter Mauro Caviezel waren der ehemalige Lauberhornsieger Carlo Janka, der als Achter gut eine Sekunde verlor, und der letztjährige Zehnte Gilles Roulin als 16. (1,29 Sekunden zurück). Gleich hinter dem Zürcher folgte Beat Feuz (17.). Der zweifache Lauberhornsieger und Vorjahres-Zweite forcierte nicht und büsste auf die Spitze knapp 1,5 Sekunden ein. «Die Strecke ist wunderbar. Meine Fahrt war okay», so Feuz danach.

Deutlich höher war der Rückstand von Vincent Kriechmayr. Der letztjährige Lauberhornsieger aus Österreich erwischte die Brüggli-Passage nicht nach Wunsch und verlor als 51. fast vier Sekunden.

Kein Training am Mittwoch

Aufgrund der Wettersituation der nächsten Tage entschloss sich die Rennjury zusammen mit dem OK dazu, das Training am Mittwoch abzusagen. Die zweite und zugleich letzte Übungsfahrt am Lauberhorn soll am Donnerstag stattfinden. Das Rennprogramm sieht im Moment für Freitag die Kombination, für Samstag die Abfahrt und für Sonntag den Slalom vor. Die Jury und das OK um Präsident Urs Näpflin behalten sich vor, das Programm für Samstag und Sonntag zu kehren. Dieser Entscheid würde spätestens bis Donnerstagabend gefällt.