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Martin Fuchs liegt auf Medaillen-Kurs

Ob all dem Frust über die verpasste (Gold)medaille im Team-Wettkampf geht die hervorragende Ausgangslage von Martin Fuchs an den Weltmeisterschaften fast vergessen. Heute steht der Final an.
Martin Fuchs und Clooney wollen heute hoch hinaus. (Bild: KEYSTONE/EPA/ERIK S. LESSER)

Martin Fuchs und Clooney wollen heute hoch hinaus. (Bild: KEYSTONE/EPA/ERIK S. LESSER)

(sda)

Lässt sein Schimmel Clooney am Sonntag in den zwei Umgängen an den Weltreiterspielen in Tryon alle Stangen oben, gewinnt Martin Fuchs eine WM-Medaille. Der 26-Jährige liegt nach drei von fünf Umgängen mit 4,68 Strafpunkten im 3. Rang. Die vor ihm klassierten Simone Blum aus Deutschland (2,47 mit Alice) und Max Kühner aus Österreich (2,97 mit Chardonnay) waren in diesen Positionen nicht erwartet worden. Die eigentlichen Favoriten liegen allesamt hinter dem Zürcher, auch sein Kollege Steve Guerdat, der mit 8,00 Zählern den 9. Zwischenrang belegt.

Der Fall ist klar: Es darf keine Stange fallen. Denn innerhalb eines Abwurfs (4 Strafpunkte) liegen Fuchs zehn Verfolger im Nacken. Ab 15.45 Uhr Schweizer Zeit bestreiten die Top 25 einen Umgang, zum Finale (ab 18.35 Uhr) sind noch ein Dutzend Paare zugelassen. Der Vierer-Final ist abgeschafft.

Der Schimmel Clooney präsentiert sich in Top-Form. Das Pferd kam noch rechtzeitig in Schwung, nachdem im April eine Kolik einen operativen Eingriff notwendig gemacht hatte. Familienintern will Martin Fuchs nach der verpassten Chance am Freitagabend doch noch zum 1:1 ausgleichen. Sein Vater Thomas, als Coach im Bundesstaat North Carolina vor Ort, ritt 1994 in Den Haag bei der bisher einzigen WM-Medaille der Springreiter für die Equipe (Bronze).

Bei Guerdat lässt sich ohne fremde Hilfe nicht mehr viel ausrichten. Aber dem Olympiasieger von London 2012 sind zwei Nullfehlerrunden absolut zuzutrauen. Es macht den Anschein, als hätte der gebürtige Jurassier im Sattel von Bianca bislang eher Pech gehabt. Eigentlich hätten auch am Donnerstag und Freitag Nullfehler-Ritte herausschauen müssen.

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