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Mario Kempes: "El Matador" stach zu

Mit den Doubletten in der Zwischenrunde gegen Polen und Peru und im Final gegen die Niederlande (3:1 n.V.) schiesst Mario Kempes an der Heim-WM Argentinien fast im Alleingang zum ersten WM-Titel.
Argentiniens Mario Kempes (rechts) war an der WM 1978 nur schwer zu stoppen (Bild: KEYSTONE/AP NY)

Argentiniens Mario Kempes (rechts) war an der WM 1978 nur schwer zu stoppen (Bild: KEYSTONE/AP NY)

(sda)

Den Pokal bekam der Vorgänger von Diego Armando Maradona als Nummer 10 der "Albiceleste" an jenem Abend des Finals aber nie zu greifen. Dies holte Kempes erst 2006 in Berlin nach.

Über dem Triumph auf dem von Papierschnipseln und Toilettenrollen übersäten Rasen im Estadio Monumental in Buenos Aires lag aber der Schatten der argentinischen Militärdiktatur, welche die WM als Propaganda-Bühne instrumentalisiert hatte. Auch noch Jahrzehnte später musste sich Kempes dafür rechtfertigen. "Es ist falsch, Politik und Sport in denselben Topf zu werfen", sagte er 2017 in einem Interview mit der "Welt".

Kempes selbst hatte kurz nach dem Militärputsch 1976 das Land Richtung Valencia verlassen. Nach einer kurzen Rückkehr in die Heimat kehrte "El Matador" noch einmal nach Spanien zurück, ehe er seine Karriere in Österreich bei der Vienna, in St. Pölten und in Krems ausklingen liess. "Das ist ungefähr so, als wäre der Papst ab Frühjahr der Pfarrer von Grinzing", kommentierte die "Kronen Zeitung" den Transfer des früheren Weltstars.

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