Das Heimspiel ist für die Schweizer an der Swiss Challenge in Hildisrieden früh fertig

Die Schweizer Golfer können die hohe Kadenz, die sie in der 1. Runde anschlagen, am zweiten Tag der 10. Swiss Challenge in Hildisrieden nicht halten. Ihr Bester ist weiter Marco Iten, jetzt als 21.

Stefan Waldvogel
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Marco Iten beim Abschlag. (Bild: PD)

Marco Iten beim Abschlag. (Bild: PD)

Heimspiel frühzeitig fertig Golf Nur die besten 60 von insgesamt 156 Spielern schaffen nach zwei Runden den Einzug ins Finalwochenende und damit auch ins Preisgeld. Für den Krienser Neo-Profi Philippe Weppernig ist nach Tagesergebnissen von 71 und 76 Schlägen kein Geld zu verdienen. «Vor allem in der ersten Runde habe ich sehr gut gespielt, leider konnte ich die Ausgangslage nicht nutzen, auf dem Platz werden die Fehler sehr schnell bestraft», fasste er seinen ersten Auftritt auf dieser Stufe zusammen. Er habe aber gesehen, dass er auf diesem Niveau durchaus mitspielen könne, ergänzt der 25-Jährige. Vor dem heimischen Publikum verabschiedete er sich mit zwei Birdies. «Leider kamen die etwas zu spät, aber es waren doch noch Highlights zum Abschluss meiner ersten Swiss Challenge.»

Der für den Golfclub Luzern spielende Amateur Alessandro Noseda hatte wie im Vorjahr eine Wildcard erhalten. Nach der höchst soliden Runde von 72 Schlägen verlor auch Noseda im zweiten Durchgang deutlich an Terrain. Wie Weppernig hatte er vor allem zu Beginn seine Mühe, Noseda beendete das Turnier dann immerhin mit einem Schlaggewinn auf seinem letzten Loch. Von den insgesamt 18 Schweizer Profis und Amateuren schaffen nur drei den Finaleinzug in die entscheidenden zwei Runden. Trotz «gutem Spiel» verliert Marco Iten mit der 73er-Runde seine Spitzenposition. Nach der 65er-Runde zum Start war Iten auf Rang drei. 

Hildisrieden . 10. Swiss Challenge/europäische Challenge Tour (185'000 Euro/Par 71). Stand nach der 2. Runde: 1. Christofer Blomstrand (SWE) 130 (66/64). 2. Lars van Meijel (NED) 133 (68/65), Aaron Cockerill (CAN) 133 (66/67) und Ricardo Santos (POR) 133 (65/68). 5. Moritz Lampert (GER) 134 (66/68), Julien Quesne (FRA) 134 (70/64) und Richard Bland (ENG) 134 (69/65).

Ferner die Schweizer: 21. Marco Iten 138 (65/73). 30. Benjamin Rusch 139 (68/71). 42. Mathias Eggenberger 140 (70/70). Cut (141 Schläge) verpasst: 85. Joel Girrbach 144 (71/73) und Nicola Gerhardsen (Amateur) 144 (74/70). 97. Luca Galliano 145 (72/73) und Loic Ettlin (Amateur) 145 (77/68). 107. Raphael de Sousa 146 (67/79) und Perry Cohen 146 (75/71). 116. Yann Pfeiffer 147 (69/78), Philippe Weppernig 147 (71/76) und Cédric Gugler (Amateur) 147 (72/75). 124. Jeremy Freiburghaus 148 (73/75) und Alessandro Noseda (Amateur) 148 (72/76). 139. Marc Dobias 151 (73/78) und Fredrik Svanberg 151 (76/75). 148. Jean-Luc Burnier 156 (73/83). 155. Roberto Francioni 166 (85/81). - 156 klassiert.

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Stefan Waldvogel