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Magnus Cort Nielsen gewinnt in Carcassonne

Wie bereits am Vortag gewinnt auch in der 15. Etappe der Tour de France ein Fahrer des Teams Astana. Der Däne Magnus Cort Nielsen setzt sich in Carcassonne im Sprint einer Dreiergruppe durch.
Der Däne Magnus Cort Nielsen freut sich über seinen Etappensieg nach der 15. Etappe der Tour de France (Bild: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

Der Däne Magnus Cort Nielsen freut sich über seinen Etappensieg nach der 15. Etappe der Tour de France (Bild: KEYSTONE/AP/PETER DEJONG)

(sda)

Cort Nielsen liess seinen beiden Mitstreitern, dem Spanier Ion Izagirre und dem Niederländer Bauke Mollema, nach 181,5 Kilometern im Spurt keine Chance. Das Trio hatte sich sieben Kilometer vor dem Ziel aus einer achtköpfigen Spitzengruppe gelöst.

Am Samstag in Mende hatte der Spanier Omar Fraile mit einem Solosieg für den ersten Triumph eines Astana-Profis an diesem Wochenende gesorgt.Nielsen feierte den ersten Etappensieg an der Tour de France. 2016 hatte er zwei Teilstücke an der Vuelta für sich entschieden.

Das Hauptfeld mit Leader Geraint Thomas und allen anderen Favoriten auf den Gesamtsieg erreichte das Ziel in Carcassonne mit einem Rückstand von gut 13 Minuten. An der Spitze der Gesamtwertung ergaben sich keine Veränderungen. Thomas führt weiterhin 1:39 Minuten vor seinem britischen Landsmann Chris Froome und 1:50 Minuten vor dem Niederländer Tom Dumoulin.

Thomas, Froome und deren Kollegen vom Team Sky hatten auch auf dem letzten Teilstück vor dem zweiten Ruhetag alles im Griff. Von den besten Fahrern der Gesamtwertung versuchte auf dem Weg nach Carcassonne einzig der Gesamtzehnte Daniel Martin aus Irland, Zeit herauszuholen. Sein Angriff am grössten Hindernis des Tages, dem Pic de Nore rund 40 Kilometer vor dem Ziel, blieb allerdings erfolglos.

So durfte sich an diesem Tag durch das Zentralmassiv nicht nur Magnus Cort Nielsen, sondern auch Geraint Thomas wie ein Gewinner fühlen. Er setzte der Tour de France in der zweiten Woche den Stempel auf, holte sich mit zwei Etappensiegen das Gelbe Trikot und startet als souveräner Leader in die letzten sechs Etappen.

Offen bleibt, ob Thomas die Leaderrolle auch wahrnehmen darf oder ob das Team Sky nicht doch noch plötzlich auf den Vorjahressieger Chris Froome setzt. Die erste Antwort dürfte wohl bereits am Dienstag in der ersten von drei Bergetappen in den Pyrenäen folgen. Vorerst tanken die Profis in Carcassonne neue Kräfte für die finale Woche.

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