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Magnin vor Spiel gegen Leverkusen: «Eine riesige Herausforderung»

Der FC Zürich ist mit zwei Siegen in die Europa-League-Gruppenphase gestartet. Nun kann er gegen Leverkusen einen grossen Schritt Richtung Sechzehntelfinals machen und Vereinsgeschichte schreiben.
FCZ-Trainer Ludovic Magnin zeigt sich vor dem Europa-League-Spiel gegen Bayer Leverkusen gut gelaunt (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

FCZ-Trainer Ludovic Magnin zeigt sich vor dem Europa-League-Spiel gegen Bayer Leverkusen gut gelaunt (Bild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

(sda)

Die beiden Partien gegen Bayer Leverkusen - am Donnerstag (18.55 Uhr) daheim und zwei Wochen später auswärts - sind für den FC Zürich der Höhepunkt der Gruppenphase. Spiele gegen Bundesligisten haben für Schweizer Mannschaften eine spezielle Bedeutung. Es ist immer ein Duell David gegen Goliath, der kleine Super-League-Klub gegen den grossen Bundesligisten. Den einen oder anderen Exploit konnten die Kleinen im Verlauf der letzten Jahrzehnte verbuchen: Die Grasshoppers eliminierten in den Siebzigerjahren die Eintracht Frankfurt, 2001 führte Lucien Favre Servette gegen Hertha Berlin eine Runde weiter.

Und dann gab es noch die kleineren Schweizer Coups, einzelne Siege mit geringerer Wirkung, etwa in jüngerer Vergangenheit von Basel, das 1:0 gegen Bayern München in den Achtelfinals der Champions League 2012 (Rückspiel: 0:7) oder das 2:1 gegen Bremen in der Qualifikation für die Champions League 2005 (Rückspiel 0:3) sowie das 4:2 von YB gegen Stuttgart 2010 in der Gruppenphase der Europa League. Einen solchen Sieg strebt der FCZ an. Sich während 90 Minuten auf das Niveau von Leverkusen hieven, ist das Ziel, das Ludovic Magnin ausgegeben hat. In einer Meisterschaft hätte man keine Chance mitzuhalten, aber in einem einzelnen Match sei alles möglich.

«Alles muss passen», warnt der Zürcher Trainer. «Es ist eine riesige Herausforderung.» Die Tabelle in der Bundesliga widerspiegle die Qualität von Leverkusen nicht. Die Mannschaft von Heiko Herrlich liegt mit acht Punkten aus ebenso vielen Spielen nur im 13. Rang, obwohl sie gespickt ist mit hoch dotierten Spielern. Im Herbst standen drei Leverkusener im Kader der deutschen Nationalmannschaft: Der derzeit verletzte Jonathan Tah, Julian Brandt und Kai Havertz. Der 19-jährige Havertz hat mit drei Toren in der Europa League grossen Anteil daran, dass Leverkusen mit dem Punktemaximum nach Zürich reist. Sowohl gegen Larnaca als auch gegen Ludogorez Rasgrad gewannen die Deutschen nach zwischenzeitlichem Rückstand.

«Ein schönes Spiel»

«Wir haben die Möglichkeit, einen ganz grossen Schritt zu machen», sagte Herrlich vor dem Spiel in Zürich. «Wir haben den Hunger, nach drei Spielen fast schon durch zu sein.» Es würde dem unter Druck stehenden 46-Jährigen und seiner Mannschaft etwas Luft verschaffen, bevor am Sonntag in Bremen wieder der Liga-Alltag ansteht. Magnin kann die Aufgabe mit mehr Gelassenheit angehen. Er will, dass sein Team mit Freude an die Aufgabe herangeht - aber nicht nur: «Die Mannschaft soll auch wissen, dass wir richtig etwas zu verlieren haben.»

Magnin, der neun Jahre lang in der Bundesliga für Bremen und Stuttgart spielte, sprach viel von den Stärken der deutschen Mannschaften im Allgemeinen und von Leverkusen im Speziellen. Doch er erinnerte auch an die gute Bilanz seiner Mannschaft. Der FC Zürich ist seit acht Partien ungeschlagen und gewann die beiden bisherigen Europa-League-Partien mit 1:0. Auch für ihn gilt: Ein Sieg am Donnerstagabend wäre ein grosser Schritt Richtung Sechzehntelfinals.

Es ist ein richtiges Spitzenspiel. Ein schönes Spiel, wie es Leverkusens Captain Sven Bender bezeichnete. Sowohl der frühere deutsche Internationale als auch Herrlich lobten den FC Zürich. Der Schweizer Cupsieger habe in der Europa League noch keinen Treffer erhalten und sei daheim in dieser Saison noch ungeschlagen. «Das sind zwei Serien, die wir beenden wollen», sagte Herrlich. Der FCZ will derweil im zwölften Europacup-Duell mit einem Bundesligisten nach neun Niederlagen und zwei Unentschieden zum ersten Sieg kommen.

Die möglichen Aufstellungen

Zürich - Leverkusen. - Donnerstag, 18.55 Uhr. - SR Aghajew (AZE)

Zürich: Brecher; Rüegg, Bangura, Maxsö, Pa Modou; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Rodriguez, Marchesano, Kololli; Odey.

Leverkusen: Hradecky; Jedvaj, Dragovic, Sven Bender, Wendell; Kohr, Lars Bender; Bellarabi, Havertz, Bailey; Volland.

Bemerkungen: Zürich ohne Palsson, Aliu, Kempter, Rohner und Omeragic (alle verletzt). Leverkusen ohne Tah (verletzt).

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