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Lüthi erneut in der dritten Startreihe

Wie vor zwei Wochen in Thailand startet der Schweizer Moto2-Fahrer Tom Lüthi am Sonntag (Start 06:20 Uhr) auch zum GP von Japan in Motegi nur aus der dritten Reihe.
Sorgenvoller Ausblick: Der WM-Vierte Tom Lüthi startet am Sonntag nur aus der dritten Reihe zum GP von Japan (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Sorgenvoller Ausblick: Der WM-Vierte Tom Lüthi startet am Sonntag nur aus der dritten Reihe zum GP von Japan (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

(sda)

Lüthi fuhr im Qualifying die siebtbeste Zeit, knapp 1,5 Sekunden hinter seinem Kalex-Markenkollegen Luca Marini aus Italien. Hinter dem überlegenen Halbbruder von MotoGP-Superstar Valentino Rossi waren die Abstände aber deutlich geringer. Auf den zweitplatzierten Augusto Fernandez, der auch in der WM den 2. Rang belegt, verlor Lüthi nur 35 Hundertstelsekunden. WM-Leader Marc Marquez startet von Position 4.

Grösster Verlierer bei abtrocknender Strecke war der WM-Dritte Brad Binder. Der KTM-Fahrer aus Südafrika kam mit den Bedingungen überhaupt nicht zurecht und beendete den zweiten Teil des Qualifyings als 18. und Letzter. Das bietet Lüthi die Aussicht, mit einem guten Rennen wieder aufs WM-Podest vorzustossen. Startplatz 7 bedeutet für den 33-jährigen Emmentaler durchaus eine gute Perspektive: Von der gleichen Position fuhr er in diesem Jahr in Katar auf den 2. und in Misano auf den 4. Platz.

Die anderen beiden Schweizer Moto2-Fahrer Jesko Raffin (NTS) und Dominique Aegerter (MV Agusta) verpassten das Q2 klar. Raffin klassierte sich als 22., Aegerter sogar nur auf Platz 28. Nur zweimal musste der Oberaargauer in diesem Jahr noch weiter hinten losfahren.

90. Pole von Marc Marquez

Die MotoGP-Fahrer konnten dann bereits mit Slicks ins Qualifying steigen. Einmal mehr nicht zu stoppen war der bereits als neuerlicher Weltmeister feststehende Marc Marquez. Er eroberte sich in Japan seine insgesamt 90. Pole-Position (die 62. im MotoGP). In Motegi stand der Spanier in der obersten Klasse allerdings noch nie auf dem besten Startplatz.

Honda-Fahrer Marquez distanzierte den Italiener Franco Morbidelli und den Franzosen Fabio Quartararo, beide auf Yamaha, um 0,132 respektive 0,181 Sekunden. Valentino Rossi konnte als Zehnter erneut nicht mit den Besten mithalten.

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