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Lugano war für Gottéron zu stark

Der HC Lugano arbeitet sich mit dem 3:0-Auswärtssieg gegen Freiburg zum zweiten Mal seit dem 23. November auf einen Playoff-Platz. Die Tessiner glänzen gegen Gottéron.
Luganos Stürmer Stefan Ulmer (links) im Duell mit dem Freiburger Andrej Bykow (Bild: KEYSTONE/ADRIEN PERRITAZ)

Luganos Stürmer Stefan Ulmer (links) im Duell mit dem Freiburger Andrej Bykow (Bild: KEYSTONE/ADRIEN PERRITAZ)

(sda)

Lugano ging nach 13 Minuten durch einen Sonntagsschuss von Linus Klasen in Führung. Der Vorsprung verlieh den Tessinern Sicherheit. Im zweiten Abschnitt verpasste es Lugano, den Vorsprung auszubauen. Die Punkte stellte das Team von Greg Ireland im Schlussabschnitt sicher: Dario Bürgler und Alessandro Chiesa erhöhten innerhalb von 249 Sekunden von 1:0 auf 3:0.

Luganos Trainer Greg Ireland wird es sich gut überlegen, ob er in den nächsten Runden seine neue Paradelinie mit Maxim Lapierre und Linus Klasen neben Center Jani Lajunen nochmals auseinandernehmen will. Gegen Lausanne (7:0 auswärts), die Rapperswil-Jona Lakers (8:5 daheim) und in Freiburg spielte dieses Trio zusammen. Die drei Stürmer waren an 7 der 18 Tore beteiligt.

Gottéron kassierte nach den drei gewonnenen Strichkämpfen gegen Biel, Ambri und Langnau wieder eine Niederlage und rutschte unter den Strich. Die Freiburger verteidigen zwar famos, tun sich aber beim Toreschiessen weiter sehr schwer. Gegen Lugano verloren sie zum achten Mal diese Saison ein Heimspiel mit bloss einem Torerfolg (5x) oder gar keinem Treffer (3x). Erst 19,2 Sekunden vor Schluss gelang Jim Slater bei 6 gegen 3 Feldspielern das Ehrentor.

Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Lugano 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)

6033 Zuschauer. - SR Kaukokari/Tscherrig, Altmann/Kovacs. - Tore: 14. Klasen (Lapierre) 0:1. 45. Bürgler (Hofmann) 0:2. 50. Chiesa (Bertaggia) 0:3. 60. (59:40) Slater (Sprunger/Ausschlüsse Vauclair, Loeffel) 1:3 (ohne Torhüter). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 9mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Sprunger; Hofmann.

Fribourg-Gottéron: Berra; Holös, Chavaillaz; Schilt, Stalder; Forrer, Schneeberger; Weisskopf, Micflikier, Slater, Marchon; Sprunger, Walser, Miller; Rossi, Bykow, Mottet; Meunier, Schmutz, Lhotak.

Lugano: Merzlikins; Löffel, Chorney; Chiesa, Wellinger; Ulmer, Vauclair; Jecker; Lapierre, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Hofmann; Bertaggia, Morini, Jörg; Fazzini, Romanenghi, Walker; Reuille.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp, Furrer, Vauclair (alle verletzt) und Bertrand (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Cunti, Riva (beide verletzt) und Haapala (überzähliger Ausländer). - Timeout Fribourg-Gottéron (57.).

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