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EVZ nach Niederlage gegen Lugano nicht mehr auf dem Leaderthron

Der EV Zug schiesst die schönen Tore, der HC Lugano dafür die wichtigen. Nach dreifacher Führung verliert der EVZ mit 3:4.
Daniel Gerber
Luganos Bertaggia jubelt: Teamkollege Morini hat soeben den Siegtreffer für die Tessiner erzielt. (Bild: Patrick Straub/Freshfocus (Zug, 26. Januar 2019))

Luganos Bertaggia jubelt: Teamkollege Morini hat soeben den Siegtreffer für die Tessiner erzielt. (Bild: Patrick Straub/Freshfocus (Zug, 26. Januar 2019))

Der EV Zug, als Tabellenführer in diese Partie gegen Lugano gestartet, behielt im emotionsgeladenen Duell gegen die Tessiner lange Zeit die Oberhand. Als im zweiten Drittel eine Unterzahlsituation verstrichen war, führte nicht etwa das Gästeteam, sondern lagen die Zentralschweizer vorne: Reto Suri war kraftvoll über die linke Seite entwischt, um aus mittlerer Distanz zur 1:0-Führung einzuschiessen.

Die Unparteiischen standen beim 3:3-Ausgleich von Lugano im Brennpunkt des Interesses: Luganos Abwehrspieler Loeffel schoss aus der Distanz – direkt vor dem Tor stand Dario Bürgler, welcher EVZ-Keeper Sandro Aeschlimann die Sicht geschickt verdeckte. Dann lenkte Bürgler die Scheibe möglicherweise noch leicht ab. So oder so: Der grösste Teil der 7026 Fans wollte einen hohen Stock gesehen haben, nach längerem Videostudium zählte der Treffer aber zum Unmut der Besucher. Somit hatte das Team von Trainer Dan Tangnes zum dritten Mal einen Ausgleichstreffer kassiert. Dies, nachdem Lino Martschini und Sven Senteler ihre Equipe jeweils nach schön herausgespielten Powerplay-Toren in Führung gebracht hatten.

Es sollte ein richtig «dreckiges» Tor sein, welches das Spiel auf die Seite der Luganesi kippen liess: Zuerst versuchte es Taylor Chorney keck mit einem «Buebe-Trickli». Aeschlimann blockte – doch mitten im Durcheinander vor seinem Gehäuse konnte Giovanni Morini die Scheibe über die Linie schieben. Ja, Zug erzielte zwar die schönen Tore, Lugano aber die nötigen und wichtigen. «Das letzte haben sie reingewurstelt», sagt EVZ-Topskorer Lino Martschini. «Bei uns fehlte dagegen der letzte Effort vor ihrem Torhüter.»

Lugano, das noch unter dem Strich platziert ist, kämpfte beherzt ums Überleben. «Nach der zweiten Pause kamen wir gut aus der Kabine, wir machten vieles richtig, es war hart umkämpft. Auch wenn es wie eine Floskel klingt: Es waren kleine Details, die entschieden haben. In den früheren Spielen sprang die Scheibe oft für uns, nun hat es einmal nicht geklappt», sagte EVZ-Stürmer Lino Martschini.

Jetzt warten gleich vier Auswärtsspiele in Serie auf den EVZ: Rapperswil, Ambri und Lugano in der Liga sowie Rapperswil (3. Februar) im Cupfinal. Erst am 9. Februar kann Zug wieder daheim antreten, gegen die ZSC Lions. Martschini: «Ob auswärts oder daheim, wir gehen mit dem Anspruch zu siegen an diese Spiele heran.»

Telegramm: Zug - Lugano 3:4 (0:0, 2:2, 1:2)

7026 Zuschauer. - SR Salonen/Hebeisen, Schlegel/Progin. - Tore: 22. Suri (Ausschluss Roe!) 1:0. 26. Hofmann (Fazzini, Sannitz/Ausschluss Alatalo) 1:1. 28. Martschini (Lammer, Alatalo/Ausschluss Jörg) 2:1. 34. Bürgler (Lajunen) 2:2. 44. Senteler (Albrecht/Ausschluss Lajunen) 3:2. 52. Loeffel (Klasen) 3:3. 57. Morini (Chorney) 3:4. - Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Roe) plus Spieldauer (Roe) gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Hofmann.

Zug: Aeschlimann; Diaz, Alatalo; Stadler, Zgraggen; Schlumpf, Zryd; Morant; Thiry; Widerström, Albrecht, Suri; Lammer, Roe, Everberg; Martschini, Flynn, Leuenberger; Zehnder, Senteler, Schnyder.

Lugano: Merzlikins; Loeffel, Chorney; Ulmer, Vauclair; Chiesa, Riva; Ronchetti; Bertaggia, Morini, Jörg; Lapierre, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Lajunen, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Walker.

Bemerkungen: Zug ohne Klingberg, McIntyre, Simion und Stephan. Lugano ohne Wellinger, Reuille (alle verletzt), Cunti (persönliche Gründe) und Haapala (überzähliger Ausländer). - Zug von 58:09 bis 59:51 und ab 59:57 ohne Goalie.

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