Luganesi gewinnen endlich auch unter Pelletier

Lugano feierte unter Trainer Serge Pelletier den ersten Sieg. Die Tessiner setzten sich gegen Fribourg-Gottéron und damit einen früheren Arbeitgeber von Pelletier daheim mit 4:2 durch.

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Luganos Dominic Lammer (links) versucht den Freiburger Julien Sprunger vom Puck zu trennen

Luganos Dominic Lammer (links) versucht den Freiburger Julien Sprunger vom Puck zu trennen

KEYSTONE/Ti-Press/k_bjh
(sda)

Alessia Bertaggia war Doppeltorschütze und Matchwinner. Er erzielte mit dem Shorthander zum 3:0 noch vor Spielmitte das Siegtor. Es war bereits der sechste Unterzahltreffer des Schweizer Nationalstürmers in der obersten Schweizer Liga.

Das 4:2 von Bertaggia in der 55. Minute bedeutete die Entscheidung. Gleich drei Tore bereitete zudem der von Zug übernommene Kanadier Dave McIntyre vor. Lugano überzeugte vorab im Startdrittel mit seinem schnörkellosen Spiel. Gottérons Keeper Reto Berra hielt da sein Team mit 15 Paraden bei einem 0:1-Rückstand im Spiel.

Mit Fortdauer der Partie wurde Gottéron zwar stärker. Doch Lugano agierte mit dem herausragenden Bertaggia kaltblütig im Abschluss. Paul Postma und Linus Klasen in Überzahl hatten die ersten beiden Tore für die Gastgeber erzielt. Für Gottéron waren Zach Boychuk mit seinem ersten Tor für Gottéron sowie Killian Mottet im Powerplay erfolgreich. Lugano schloss mit dem Erfolg zum Tabellen-Zehnten Gottéron auf.

Telegramm

Lugano - Fribourg-Gottéron 4:2 (1:0, 2:1, 1:1)

5879 Zuschauer. - SR Wiegand/Urban, Altmann/Bürgi. - Tore: 10. Postma (McIntyre, Wellinger) 1:0. 25. Klasen (McIntyre/Ausschluss Brodin) 2:0. 29. (28:00) Bertaggia (Ausschluss Postma!) 3:0. 29. (28:18) Boychuk (Stalberg, Gunderson/Ausschluss Postma) 3:1. 45. Mottet (Furrer/Ausschluss Ronchetti) 3:2. 55. Bertaggia (McIntyre, Wellinger) 4:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 plus 10 Minuten (Brodin) gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Klasen; Gunderson.

Lugano: Zurkirchen; Postma, Wellinger; Chorney, Loeffel; Chiesa, Riva; Ronchetti, Jecker; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Sannitz, Suri; Fazzini, Romanenghi, Lammer; Zangger, Walker, Haussener.

Gottéron: Berra; Abplanalp, Chavaillaz; Gunderson, Stalder; Kamerzin, Furrer; Marti; Marchon, Walser, Lhotak; Mottet, Boychuk, Brodin; Sprunger, Bykow, Stalberg; Tristan Vauclair, Mojonnier, Lauper.

Bemerkungen: Lugano ohne Jörg, Morini und Julien Vauclair (alle verletzt) sowie Lajunen (wurde Vater), Gottéron ohne Schmutz, Forrer, Rossi, Desharnais (alle verletzt) und Schmid (nach U20-WM noch geschont). - 58. Timeout Fribourg-Gottéron, ab 57:08 ohne Torhüter.