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Lokalmatador Wawrinka wieder das Aushängeschild

Aufatmen bei den Organisatoren des Geneva Open: Lokalmatador Stan Wawrinka nimmt mit einer Wildcard am Heimturnier teil. Im Schlafwagen wird er nicht zum dritten Sieg in Serie in Genf kommen.
Strebt in Genf das Triple an: Titelverteidiger Stan Wawrinka (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

Strebt in Genf das Triple an: Titelverteidiger Stan Wawrinka (Bild: KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI)

(sda)

Etwas überraschend hatten sich Wawrinka und die Turnierleitung nach drei erfolgreichen Jahren (Turniersiege in den letzten beiden Jahren, Viertelfinal 2015) nicht auf einen neuen Vertrag einigen können. Nun hat der dreifache Grand-Slam-Sieger um eine Wildcard angefragt - und diese natürlich erhalten. Seine Teilnahme macht für alle Beteiligten Sinn.

Das Geneva Open erhält nach den kurzfristigen Absagen des Top-10-Spielers David Goffin und des kanadischen Aufsteigers Denis Shapovalov doch noch ein Aushängeschild mit Zugkraft. Und Wawrinka hat Matchpraxis dringend nötig. Er hat nach seinen zwei Knieoperationen nur drei Partien gewonnen und auf Sand erst einmal gespielt - diese Woche in Rom. Trotz der Erstrunden-Niederlage gegen Steve Johnson zeigte er sich dort aber mit seinen Fortschritten und seinem Fitnesszustand zufrieden. Nach drei Wochen Training mit seinem ehemaligen - und vielleicht wieder neuen - Trainer Magnus Norman soll es aufwärts gehen.

Wawrinka hat in Genf und in den beiden Wochen darauf in Paris 1450 seiner 1605 ATP-Punkte zu verteidigen. Im schlechtesten Fall droht der Fall aus den Top 300 der Weltrangliste. Er braucht also dringend ein Erfolgserlebnis - für das Punktekonto und das Selbstvertrauen. In Genf trifft er nach einem Freilos zum Auftakt auf den Amerikaner Jared Donaldson (ATP 55) oder den Usbeken Denis Istomin (ATP 96).

Der Weg zur Titelverteidigung wird allerdings nicht einfach. Der auf Platz 23 zurückgefallene Wawrinka ist hinter dem aufschlagstarken Amerikaner Sam Querrey (ATP 12) und der italienischen Wundertüte Fabio Fognini (ATP 21) als Nummer 3 gesetzt. Die dritte Wildcard neben Wawrinka und Fognini ging an den ehemaligen French-Open- und Masters-Finalisten David Ferrer (ATP 38).

Weitere Schweizer stehen in Genf nicht im Hauptfeld. Die Chance, dass aus der Qualifikation ein weiterer dazustösst, ist gering. Einziger Schweizer in der Quali ist Antoine Bellier (ATP 781) - und er trifft in der 1. Runde auf den 644 Plätze besser klassierten Pablo Andujar.

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