Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Nati-Captain Stephan Lichtsteiner wechselt zu Arsenal

Stephan Lichtsteiner wechselt nach zehnjährigem Engagement in Italien bei Juventus und Lazio zu Arsenal nach London. Der Adligenswiler unterschreibt einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison.
SDA
Stephan Lichtsteiner im Dress von Arsenal. (Quelle: Arsenal.com)

Stephan Lichtsteiner im Dress von Arsenal. (Quelle: Arsenal.com)

Nach der statistisch schwächsten Kampagne seit 1996 tut sich im Londoner Bezirk Islington einiges. Arsène Wenger hat den Verein nach 22 Jahren verlassen. Unai Emery, ein dreifacher Europa-League-Sieger, zuletzt Meister mit PSG, aber trotzdem nicht mehr erwünscht, tritt die Nachfolge des französischen Maestros bei Arsenal an.

Der 34-jährige Lichtsteiner wird in der Garderobe bekannten Grössen begegnen. Nationalmannschaftskollege Granit Xhaka beispielsweise, der nach zwei guten Jahren bereits weit oben in der Hierarchie angelangt ist - oder Mesut Özil und dem dynamischen spanischen Rechtsaussen Héctor Bellerin. Es wird spannend sein, wie der Ex-Juventino seinen Status definiert - sein Palmarès ist eindrücklich: 17 Trophäen hat Lichtsteiner gewonnen, am Freitag im letzten WM-Test gegen Japan steht sein 100. Länderspiel an.

"Ich muss nochmals aus der Komfortzone rauskommen und etwas Ultimatives erleben, etwas riskieren, den Kitzel spüren." Was Lichtsteiner letzte Woche in einem Gespräch mit der SDA andeutete, hat Formen angenommen. Der 34-Jährige wird seine brillante Karriere in London um eine anspruchsvolle Aufgabe erweitern.

London statt Turin, der FA-Cup-Rekordsieger statt der italienische Rekordmeister. Nach sieben Jahren an der Serie-A-Spitze stellt sich der robuste Aussenverteidiger in der Liga mit den weltweit wohl besten Top-6-Klubs der nächsten Herausforderung. Mit seiner Mentalität, mit seinem nahezu beispiellosen Ehrgeiz wird er dem eher spielerisch veranlagten, in der Rückwärtsbewegung teilweise etwas fragilen Ensemble guttun.

Mit seinem Transfer ins sportlich höchstmögliche Segment sandte der Innerschweizer aus Adligenswil auch als Captain des Nationalteams ein deutliches Signal an die jüngeren Konkurrenten. Spätestens seit der Unterschrift bei Arsenal steht ausser Zweifel: Lichtsteiner peilt durchaus eine sechste Turnierteilnahme mit der SFV-Auswahl an.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.